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Nach tödlichem Schussattentat in OÖ: Entscheidung über U-Haft

Nach einem tödlichen Schussattentat auf eine rumänische Familie am Freitagabend in Traun (Bezirk Linz-Land) in Oberösterreich fällt am Montag die Entscheidung, ob über den mutmaßlichen Täter die Untersuchungshaft verhängt wird.

Die rumänische Familie hatte am Freitagabend Verwandte besucht, die in der Nachbarschaft des Verdächtigen wohnen. Als das Ehepaar, der 37-jährige Sohn und die beiden Enkelkinder, Mädchen im Alter von fünf und sieben Jahren, gegen 22.00 Uhr nach Hause gehen wollten, kam es vor dem Mehrparteienhaus zu den Schüssen.

Der 65-Jährige wurde tödlich, seine 63-jährige Frau lebensgefährlich verletzt. Der Sohn des Paares wollte seinen Eltern noch zu Hilfe kommen und entriss dem Täter die Waffe. Danach flüchtete er zu seinem Auto, in dem sich bereits die beiden Mädchen befanden. Doch der Schütze verfolgte den Rumänen und fügte ihm mit einem Messer lebensgefährliche Bauchverletzungen zu. Der Zustand der beiden Verletzten war zuletzt stabil.

Bei den Einvernahmen gab der mutmaßliche Täter zunächst an, er habe sich von Nachbarn - insbesondere von Rumänen im Haus - verfolgt gefühlt. Mittlerweile wird aber ein Jahre zurückliegender, banaler Streit wegen eines Motorrades als mögliches Motiv vermutet. Der Verdächtige war zur Tatzeit nicht alkoholisiert. Laut Polizei war er unauffällig und hat die verwendete Waffe, ein Kleinkalibergewehr, legal besessen. (APA)

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(Quelle: S24)

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