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Neues Projekt soll helfen, Kinderwunsch trotz Krebs zu erfüllen

Für viele Krebspatienten bleibt nach überstandener Krankheit ihr Kinderwunsch unerfüllt. Daher haben oberösterreichische Spitäler das Projekt "FertiSAVE" ins Leben gerufen.

Betroffene haben die Möglichkeit, vor Beginn einer Chemo- oder Strahlentherapie Ei- bzw. Spermazellen einfrieren zu lassen, die später für eine künstliche Befruchtung verwendet werden können. Die erste sogenannte Kryokonservierung sei bereits vorgenommen worden, teilte das AKH Linz am Donnerstag in einer Presseaussendung mit.

Jährlich erkranken in Österreich 36.000 Menschen an Krebs. Oft seien auch Kinder, Jugendliche oder Menschen im fortpflanzungsfähigen Alter betroffen, so die Initiatoren des Projekts. Bei diesen könne eine Chemo- oder Strahlentherapie zu einer dauerhaften Schädigung von Eizellen oder Spermien führen. Ein späterer Kinderwunsch bleibe dann unerfüllt.

Das AKH und das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz sowie das Klinikum Wels-Grieskirchen bieten nun in Zusammenarbeit mit der Welser Kinderwunschklinik und der Linzer Blutzentrale Hilfe für Betroffene an. Sie können sich beraten und gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz ihrer Fertilität setzen lassen. Das Projekt "FertiSAVE" ist in das länderübergreifende Projekt "FertiPROTEKT" eingebunden. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.08.2019 um 12:57 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/neues-projekt-soll-helfen-kinderwunsch-trotz-krebs-zu-erfuellen-59184268

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