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Opfer nach Mordversuch in OÖ. außer Lebensgefahr

Das 29-jährige Opfer eines Mordversuches am Montag im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich ist am Dienstag außer Lebensgefahr gewesen. Das berichtete Sicherheitsdirektor Alois Lißl der APA. Als mögliches Motiv für die Messerattacke und den anschließenden Selbstmord eines 44-Jährigen gilt eine schon länger zurückliegende Trennung.

Die 29-Jährige wurde in der Nacht notoperiert und war am Dienstag außer Lebensgefahr, jedoch noch nicht ansprechbar. "Der nächste Schritt ist die Befragung der Frau, wenn die Ärzte es erlauben", so Lißl. Von ihr erhoffe man auch endgültig Aufschluss über das Motiv der Bluttat. Der Mann sei mit der geraume Zeit zurückliegenden Trennung nicht zurechtgekommen, erklärte der Sicherheitsdirektor, aber es könnte auch noch andere Auslöser geben.

Frau mit Klappmesser attackiert

Der 44-Jährige brach am Montag gegen 13.15 Uhr die Wohnungstüre seiner Ex-Lebensgefährtin in Vöcklabruck auf, stach die Frau mehrmals mit einem Klappmesser in Hals, Brust, Oberarme und Rücken. Dann flüchtete er mit dem Auto. Die Verletzte schleppte sich aus dem Haus und Passanten alarmierten die Rettungskräfte. Ihr neunjähriger Sohn - der 44-Jährige ist nicht der Vater - war zu dem Zeitpunkt nicht daheim. Der Bub sei bei den Großeltern und werde versorgt.

44-Jähriger springt von Brücke

Gegen 14 Uhr wurde der - fast unbekleidete - Tatverdächtige am Brückengeländer der Autobahnüberführung der Westautobahn bei Seewalchen gesehen. Die Polizei hielt den Verkehr auf der darunter durchgehenden Attersee Bundesstraße an. Beamte versuchten noch, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, doch der 44-Jährige sprang etwa 20 Meter in die Tiefe. Er erlag noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen. Ob der Selbstmord geplant oder eine Kurzschlusshandlung gewesen sei, könne man nicht sagen, so Lißl. (APA)

(Quelle: S24)

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