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Polizei fasst Schleuser und rettet drei Migranten

Die Bayerische Polizei legte Schleusern das Handwerk. Bilderbox/Symbolbild
Die Bayerische Polizei legte Schleusern das Handwerk.

Beamte der Grenzpolizei in Piding (Lkr. BGL) fassten vergangenen Donnerstag zwei Schleuser. Diese hatten drei Migranten unter lebensgefährlichen Bedingungen in ihrem Auto versteckt. Die Polizei musste das Versteck gewaltsam aufbrechen und befreite drei Männer in bedenklichem Gesundheitszustand. 

Die beiden Schleuser aus Bulgarien im Alter von 57 und 50 Jahren wurden von Beamten bei der Tankrastanlage Hochfelln auf der A8 Richtung München angehalten, wie die Polizei mitteilt. Bei der Kennzeichenüberprüfung schlug der Polizeicomputer Alarm, da das Fahrzeug schon einmal für eine Schleusung benutzt worden war.

Bayerische Polizisten suchen Hohlraum

Die Beamten versuchten mittels Klopfzeichen festzustellen, ob ihn einem Hohlraum im Fahrzeug Migranten versteckt werden. Da dieser Versuch scheiterte, mussten die beiden Bulgaren den Beamten mit ihrem Fahrzeug zur Dienststelle nach Piding folgen.

Panische Klopfzeichen aus dem Auto

Dort vernahmen die Fahnder schließlich eindeutige Klopfzeichen aus einem doppelten Boden, der zwischen Fahrersitz und der Rücksitzbank des Autos eingebaut worden war. Nachdem die Geräusche immer panischer wurden und die Beamten den Zugang zum Versteck nicht sofort entdeckten, brachen die Polizisten den Hohlraum gewaltsam auf und befreiten drei Personen in schlechtem Gesundheitszustand.

Schleuser an Inspektion Freilassing übergeben

Die Grenzpolizei Piding übergab die beiden mutmaßlichen bulgarischen Schleuser, die drei illegal nach Deutschland verbrachten Männer sowie das manipulierte Fahrzeug an die für die grenzpolizeilichen Ermittlungen zuständige Bundespolizeiinspektion Freilassing.

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