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Polizei identifiziert Goldbarren aus dem Königsssee

Die abgekratzte Nummer konnte von Beamten des Landeskriminalamtes wieder sichtbar gemacht werden. Polizei Bayern
Die abgekratzte Nummer konnte von Beamten des Landeskriminalamtes wieder sichtbar gemacht werden.

Bei dem im Königssee von einer 16-jährigen Urlauberin gefundene Goldbarren sind die Ermittler nun einen Schritt weiter. Sie konnten die Nummer wieder sichtbar machen. Der Besitzer konnte noch nicht ausfindig gemacht werden.

„Die Nummer konnten Beamte des Landeskriminalamtes Bayern wieder entschlüsseln. Die Fortlaufende Nummer ist allerdings nicht behördlich registriert“, gab Andreas Guske von der bayerischen Polizei gegenüber SALZBURG24 an. Damit kann der Besitzer also auch nicht ausfindig gemacht werden.

Finderin könnte Goldbarren bekommen

Die Nummer wäre erst interessant wenn sich ein möglicher Besitzer meldet. Dieser müsse die Nummer dann auch nennen können, berichten die Salzburger Nachrichten. Wie der Barren in den See gelangt ist, ist weiter unklar. Sollte jedoch der Besitzer bis Februar 2016 nicht ausfindig gemacht werden können, steht der 500 Gramm schwere Goldbarren der 16-jährigen Finderin zu. Der Barren ist 16.000 Euro wert und wurde am 7. August gefunden.

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Königssee: Goldbarren nicht Teil von Nazi-Gold

Die Nummer gibt Aufschluss darüber, wann der Barren produziert wurde. Bei dem im Königssee gefundenen Goldbarren handelt es sich demnach um ein von der Firma Degussa produziertes Stück, das zwischen 1990 und 2005 entstanden ist. Somit kann ausgeschlossen werden, dass es sich um den sagenumwobenen Nazi-Goldschatz im Königssee handelt.

 

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(Quelle: S24)

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