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Polizei warnt vor „zärtlichen“ Trickdiebinnen

Mit dem „Umarmungstrick“ ergaunerten sich in den vergangenen Tagen Trickdiebinnen teils hohe Geldbeträge.

Am vergangenen Samstag wurde am Mühldorfer Stadtplatz ein 57-Jähriger von zwei Frauen um Geld angebettelt. Die beiden zeigten dem Geschädigten dabei eine „Bettelkarte“, die darauf hinwies, dass sie Opfer eines Hochwassers in ihrer Heimat geworden wären und deshalb dringend Geld benötigten.

Trickdiebinnen umarmen und küssen ihre Opfer

Der Mann gab einer der Frauen fünf Euro, woraufhin er zum Dank umarmt und geküsst wurde. Die Betrügerin legte währenddessen die Bettelkarte auf die noch offene Geldbörse und entwendete unbemerkt fast 300 Euro. Auf dieselbe Art und Weise wurde einem 71-jährigen Mann zwei Tage später in Wasserburg von zwei etwa 12 Jahre alten Mädchen ein vierstelliger Geldbetrag entwendet.

Tipps gegen „zärtliche Trickdiebinnen“

  • Lassen Sie auf gar keinen Fall Fremde in Ihr Portemonnaie greifen! Im Zweifelsfall sollten Sie ruhig einmal unhöflich sein!
  • Wahren Sie immer einen Sicherheitsabstand zwischen sich und fremden Personen. Lassen Sie sich nicht ablenken oder gar noch bei der Suche in der Geldbörse von Fremden „helfen“. Sie haben kaum eine Chance, den Trick auf Anhieb zu durchschauen. Wenn Sie den Diebstahl bemerkt haben, ist es meist schon zu spät.
  • Die Polizei rät, sich vor einer Barspende auf der Straße einen gültigen Personalausweis und/oder einen Mitgliedsausweis der jeweiligen Organisation zeigen zu lassen, für die gespendet werden soll.
  • Fühlen Sie sich von Fremden bedrängt, dann bitten Sie andere Passanten um Hilfe! Sie können in solchen Situationen auch jederzeit die Polizei anrufen!
(Quelle: S24)

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