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Pornodreh in Kirche: 30-Jährige vor Prozess

Die Frau ging nicht zum Beten in die Kirche. Bilderbox/Symbolbild
Jung Mädchen Hände zum Gebet gefaltet mit einem Kreuz Jung Mädchen Hände zum Gebet gefaltet mit einem Kreuz

Weil sie zwei Pornofilme in einer Kirche in Hörsching (Bez. Linz-Land) gedreht haben soll, muss sich eine 30-Jährige am Donnerstag vor Gericht verantworten. Eine Vibratorszene samt Rosenkranz bringt ihr etwa den Vorwurf der Herabwürdigung religiöser Lehren ein.

Eine 30-jährige Frau muss sich am Donnerstag wegen zweier Pornofilme, die sie in der Pfarrkirche von Hörsching (Bezirk Linz-Land) gedreht und ins Internet gestellt haben soll, vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Störung der Religionsausübung und Herabwürdigung religiöser Lehren vor. Der Strafrahmen beträgt bis zu sechs Monate Haft oder 360 Tagessätze.

Vibratorszene in Kirche gedreht

Die Frau soll im Juni oder Juli 2013 einen Sex-Film in der Kirche gedreht haben, im Mai 2014 folgte ein zweiter. Die Pornos wurden auf drei Internetplattformen zum Verkauf angeboten bzw. zum Download freigegeben. Auf den Streifen ist die Verdächtige zu sehen, wie sie sich mit einem Vibrator und mit einem an einem Rosenkranz befestigten Kreuz selbst befriedigt.

Pornodreh: Darstellerin rasch gefunden

Der Vorfall war im Juni dieses Jahres öffentlich bekannt geworden, die Pfarre erstattete Anzeige. Daraufhin spielten die Ermittler die Aufnahmen etlichen "Szene-Insidern" vor und kamen so rasch auf die Spur der 30-Jährigen. Die Frau soll geständig sein und allein gehandelt haben. Laut Exekutive hat sie sich bei den Beamten für die Taten entschuldigt und gesagt, sie habe bewusst provozieren wollen, um als Porno-Darstellerin auf sich aufmerksam zu machen. Für den ersten Prozesstag im Landesgericht Linz ist ein Urteil zu erwarten. (APA)

(Quelle: S24)

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