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"Presse"-Journalist Helmar Dumbs im Alter von 39 gestorben

Der frühe und plötzliche Tod eines beliebten Kollegen schockiert die österreichische Journalistenbranche: Mit nur 39 Jahren ist am Sonntag der "Presse"-Journalist Helmar Dumbs nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben, teilte "Presse"-Außenpolitikchef Christian Ultsch am Dienstagnachmittag mit. Nur sechs Wochen davor hatte Dums seinen letzten Arbeitstag gehabt.

Der gebürtige Oberösterreicher hatte im Jahr 2004 als Lehrredakteur bei der "Presse" begonnen und machte sich bald einen Namen als Außenpolitik-Allrounder. Zwei Jahre später war er für ein halbes Jahr als Berichterstatter in Belgrad tätig, im Jahr 2014 wurde er Online-Chef vom Dienst der Presse, schrieb aber weiterhin außenpolitische Kommentare und Musikrezensionen.

Presse-Redaktion trauert

"Die Redaktion trauert. Sein Tod reißt ein Loch in unsere Gemeinschaft", schrieb Ultsch in einem Nachruf auf den "vielfach Begabten", "uneitlen Klugen", "humorvollen Kollegen" - und "Genießer", der einem seiner Freunde vom Wiener AKH aus den Auftrag erteilt habe, "für die Dauer seines Aufenthalts doch bitte die Küche im AKH zu übernehmen oder dem Koch wenigstens eine Nachschulung zu verpassen".

Kollegen reagieren mit Erschütterung

Zahlreiche Kollegen reagierten auf sozialen Medien erschüttert auf die Todesnachricht. "Es ist so elend", twitterte "NZZ.at"-Redakteur Georg Renner. "Er war so ein lieber, gescheiter, lustiger Mensch. A Mensch sozusagen", schrieb "Presse"-USA-Korrespondent Oliver Grimm. Auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Alexander Scherba, und Caritas-Präsident Michael Landau kondolierten.

(APA)

(Quelle: S24)

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