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Promis in Kitzbühel: Es regierte der "Weißwurstinator"

Arnold Schwarzenegger lässt sich die Hahnenkammrennen nicht entgehen. APA/Roland Schlager
Arnold Schwarzenegger lässt sich die Hahnenkammrennen nicht entgehen.

Die Hahnenkammrennen und Arnold Schwarzenegger - sie haben sich wieder. Am Freitagabend begannen die "Terminator"-Festspiele mit der Eröffnung der legendären Weißwurstparty beim Stanglwirt in Going.

Mit Sohn Patrick und Freundin Heather Milligan im Schlepptau sorgte der Hollywood-Star für einen medialen Ausnahmezustand rund um den Weißwurstkessel. Die A-Promidichte war hoch wie selten.

Arnies "Hofstaat" in Kitzbühel

Arnies "Hofstaat" bildete das Vorprogramm. Sein Neffe, der in Los Angeles ansässige Anwalt Patrick Knapp-Schwarzenegger, erkundete zusammen mit seiner Ehefrau Bliss Ellis schon einmal die von Fotografen und Kamerateams umrahmte "unmittelbare Umgebung" des Weißwurstkessels. Und "Arnies" "Best Buddy", der allgegenwärtige Schauspieler und Ex-Bodybuilder Ralf Möller, zog eine spezielle Show ab: Plötzlich entledigte er sich seiner Jacke und ließ im Shirt und mit Weißbierglas in der Hand die "Muckis" spielen.

Arnie sorgt für Ausnahmezustand

Und dann, um Punkt 20.00 Uhr, plötzlich Unruhe im weiten Stanglwirt-Rund. Mächtiges Gedränge und Geschiebe, ein Handy-Blitzlichtgewitter setzte ein. Der Weißwurstkessel zur totalen Nebensache degradiert, alle Blicke Richtung anderes Ende des Saales. He was back. Mit Trachtenjanker und einer in ein Dirndl gewandeten Heather zog er ein. Sohn Patrick, zum ersten Mal bei der Weißwurstparty, erschien ebenfalls trachtig.

"Society-Creme de la creme" am Kessel

Rund um den "Schwarzenegger-Clan" und Stanglwirt Balthasar Hauser eine Riege an "Society-Creme de la creme" am Kessel: Wladimir Klitschko, Niki Lauda, Andreas Gabalier, DJ Ötzi, Karl Schranz. In der "zweiten Reihe" unter anderem Top-Model Barbara Meier und Skilegende Stephan Eberharter.

"Ich bin glücklich, bei der größten und besten Weißwurstparty der Welt zu sein" hob der 70-Jährige zur üblichen Lobeshymne an, das Blitzlichtgewitter der Fotografen gelassen schmunzelnd über sich ergehen lassend. Und in "American-Steirisch" ließ "Arnie" einen gepflegten Spaß folgen: "Die Klitschkos sind Champions geworden, weil sie auf einer speziellen 'Weißwurst-diet' waren." Die Stanglwirt-Weißwurst-Atmosphäre stufte die "Steirische Eiche" als "gute Hüttn-Stimmung" ein.

"Weiß wurscht is"

Nach 15 Minuten läutete Stanglwirt Hauser wie immer mit der über 400 Jahre alten Stanglwirt-Glocke, rief "Weiß wurscht is" - und dann konnte für die rund 2.500 Gäste das Zuzeln der 3.500 Weißwürste beginnen. Und der "Governator" zog sich samt Tross in eine gemütliche Stube zurück.

Zurück ließ er nicht nur feierwütige "Normalos", sondern Stars, Sternchen und Adabeis sonder Zahl. Als da etwa gewesen wären: Marc Pircher, Sophia Thomalla, Verona Pooth, Maria Höfl-Riesch, "Volks Rock'n' Roller"-Bruder Willi Gabalier und Franziska von Almsick. Und zu später Stunde sollte noch die Deutschrock-Band Revolverheld den "Weißwurst-Aficionados" ordentlich einheizen.

Auch Polit-Prominenz in Kitzbühel

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) schaute am Freitag mit Ehefrau Philippa bei der "A1 Kitz Night" in Rosi Schipflingers "Sonnbergstub'n" hoch über der Gamsststadt vorbei. Und der frühere Deutsche Bundespräsident Christian Wulff (CDU) wurde am späteren Abend auf der Weißwurstparty beim Stanglwirt in Going gesichtet. Dem Ruf der Kitz Night folgte auch sonst einiges an Prominenz. So etwa ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, die beiden Ex-Skirennläuferinnen Nicole Hosp und Elisabeth Görgl, Slalom-Ass Manuel Feller, A1-Chef und Gastgeber Alejandro Plater, "Österreich"-Herausgeber Wolfgang Fellner, Hahnenkammrennen-Vermarkter Harti Weirather sowie Schauspieler Mike Galeli.

Neben der Weißwurstparty und Kitz-Night kämpfte auch der "Kitz Elite Club" im Hotel "Grand Tirolia" um Stars, Sternchen und Adabeis. Dort sorgte der belgische Star-DJ Lost Frequencies für die richtigen Beats. Das wollten sich unter anderem der in Los Angeles lebende Tiroler Ex-Skistar und Unternehmer Klaus Heidegger, die Ex-Skigrößen Michaela Dorfmeister und Reinfried Herbst sowie der ehemalige Speedski-Champion Franz Weber nicht entgehen lassen.

Abseits der Society-Events streifte hingegen am Freitag fast unbemerkt eine Schauspiel-Größe durch das winterliche Kitzbühel, wie die "Kronen Zeitung" (Samstagsausgabe) berichtete: Ex-Bondgirl Gemma Arterton.

(APA)

(Quelle: S24)

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