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"Prunk und Weihnachtszauber": So sieht eine Reise-Bloggerin den Salzburger Christkindlmarkt

Der Salzburger Christkindlmarkt verzaubert mit viel Charme und toller Kulisse. Reiseaufnahmen.de
Der Salzburger Christkindlmarkt verzaubert mit viel Charme und toller Kulisse.

Der Salzburger Christkindlmarkt zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Mozartstadt. Viele Reiselustige suchen sich gerade die Adventszeit für einen Besuch aus. Aber was genau zieht so viele Menschen immer wieder zur Adventszeit nach Salzburg? Wir haben mit der Reise-Bloggerin Tanja Starck aus der Nähe von Karlsruhe in Deutschland gesprochen und versucht den Charme der Salzburger Weihnachtszeit in Worte zu fassen.

Mit leuchtenden Augen schwärmt Tanja Starck vom Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz. „Die prächtigen Gebäude, die die malerische Kulisse der beiden Plätze ausmachen, lassen die Buden noch heimeliger und gemütlicher wirken. Das Zusammenspiel aus Prunk und Weihnachtszauber wird an dieser Stelle zu einem ganz eigenen“, so die Bloggerin im Gespräch mit SALZBURG24. Die vielen tausend Lichter an den Lichterketten verzaubern laut Starck den Platz und machen ihn zu einem ganz besonderen Weihnachtsort. Ein Highlight seien für sie die Mini-Mozart Figuren gewesen, die nach ihren Worten „unglaublich charmant für kleine Figürchen aussehen“. Der weltberühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart lässt sich bei einem Besuch als Tourist in der Mozartstadt kaum ausblenden und gehört nach wie vor dazu.

An Mozart kommt kein Salzburg-Besucher vorbei./Reiseaufnahmen.de Salzburg24
An Mozart kommt kein Salzburg-Besucher vorbei./Reiseaufnahmen.de

Angepriesene Probierstückchen und viele Christkindl

Als Besonderheit sieht Tanja Starck, die am Eröffnungswochenende des Christkindlmarkts vor Ort war, die lockere nette Art der Standlbesitzer. „Die Stände gehen viel aktiver auf das Publikum zu als auf den Weihnachtsmärkten, die ich kenne. Bewusst kann ich mich an keinen deutschen Weihnachtsmarkt erinnern, den ich besucht habe, an dem Probierstückchen angepriesen werden und so mit den vorbeiziehenden Besuchern agiert wird. Ich finde das sehr sympathisch. Allerdings war ich nach dem ersten Probierstückchen an den Schmarrenstand verloren“, schmunzelte Tanja Starck. Auffallend und kurios war für die Reiselustige, dass so viele Christkindl unterwegs waren und Lose für den guten Zweck verkauften. „Ich habe noch nie so viele Christkindl an einem Fleck gesehen. Bei uns gibt es eher mal einen fahrenden Nikolaus, aber keine Christkindl.“

"Besonders gefiel mir das Angebot an Speisen: Die Brezeln, die Knödel oder die Schmarren. Das sind alles Sachen, die es so bei uns nicht gibt.“/Reiseaufnahmen.de Salzburg24
"Besonders gefiel mir das Angebot an Speisen: Die Brezeln, die Knödel oder die Schmarren. Das sind alles Sachen, die es so bei uns nicht gibt.“/Reiseaufnahmen.de

Lieblingsstand: Maronistand auf Domplatz

Ihren Lieblingsstand hat uns Tanja Starck auch verraten, der Maronistand auf dem Domplatz. „Dort stehen mehrere Bottiche, in denen die Maroni geröstet werden. Ich hatte schon oft schlechte Maroni erworben. Die Qualität an diesem Stand ist außergewöhnlich gut und ich konnte sogar beobachten, wie der Verkäufer immer wieder schlechte aussortierte anstatt sie zu verkaufen.“ Vom Salzburger Christkindlmarkt schwärmen nicht nur, unsere deutschen Nachbarn. Schon 2010 kürte der amerikanische Nachrichtensender CNN die Salzburger Altstadt zum viertschönsten Weihnachtsziel. Im Jahr 2013 wurde Salzburg erneut von CNN unter die zehn besten Winterdestinationen gewählt.

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Posted by Reiseaufnahmen on Dienstag, 1. Dezember 2015

Als Tipp empfiehlt die Reisebloggerin den Christkindlmarkt auch am Tag zu besuchen. Es sei dann deutlich leerer und man könne die Stände viel besser ansehen oder in Ruhe eine Kleinigkeit essen. „Abends ist es dann schön, den Programmhighlights beizuwohnen, wie dem Singen auf dem Domplatz, oder einfach nur die Menschen bei einem Met oder Glühwein zu beobachten.“

Viele Christkindlmärkte auf engstem Raum

Während ihres zweitägigen Aufenthalts war Starck nicht nur auf dem Christkindlmarkt am Domplatz, sondern auch in Hellbrunn und am Mirabellplatz. „Vom Angebot an den Ständen können für mich alle Märkte mithalten, jeder hat seinen eigenen Charme," anerkennend fügte sie hinzu, „generell war ich überrascht, dass es auf so dichtem Raum so viele Weihnachtsmärkte gibt. Um so viel Variation zu erleben, muss man in meiner Heimat deutlich mehr Strecke in Kauf nehmen.“

Kurzer Abstecher zum Adventzauber in Hellbrunn./Reiseaufnahmen.de Salzburg24
Kurzer Abstecher zum Adventzauber in Hellbrunn./Reiseaufnahmen.de

Salzburg fasziniert mit Christkindlmärkte und unglaublichem Panorama

Aber nicht nur die Christkindlmärkte in Salzburg begeisterten die Reisebloggerin. Auch die Vielfalt, die Salzburg bietet, hätte Tanja Starck so nicht erwartet. Neben der tollen Altstadt, sei sie fasziniert von den schönen Bergen und dem unglaublichen Panorama gewesen. „Besonders gefallen hatte mir der Moment, als ich zum ersten Mal die Aussicht auf die Altstadt und die hohe Festung vom Makartsteg betrachtete. Dort zu stehen, das Stadtpanorama auf sich wirken zu lassen und die Menschen zu beobachten, die die an der Brücke befestigten Schlösser bewundern oder die selbst vielleicht eines befestigen, das ist schon ein sehr besonderer Moment.“

Panorama auf die Altstadt begeistert zahlreiche Besucher der Stadt./Reiseaufnahmen.de Salzburg24
Panorama auf die Altstadt begeistert zahlreiche Besucher der Stadt./Reiseaufnahmen.de

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Aufgerufen am 18.01.2019 um 08:14 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/prunk-und-weihnachtszauber-so-sieht-eine-reise-bloggerin-den-salzburger-christkindlmarkt-49743967

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