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"Rollende Zeitbombe" auf A8 in Bayern aus Verkehr gezogen

Bei einer Kontrolle am Autohof Grabenstätt staunte die Polizei nicht schlecht. Bilderbox
Bei einer Kontrolle am Autohof Grabenstätt staunte die Polizei nicht schlecht.

Bei der Kontrolle eines Reisebusses auf der Autobahn 8 im bayerischen Landkreis Traunstein verschlug es in der Nacht auf Mittwoch sogar den erfahrenen Polizeibeamten den Atem. Denn im Motorraum lagerten neben dem Motorblock gefüllte Dieselkanister. Durch die Hitze dehnte sich der Kraftstoff aus, der über den Verschluss austrat. Die Polizei sprach dabei von einer "rollenden Zeitbombe"

Der mit 30 Personen besetzte Reisebus aus Serbien war auf dem Weg nach Nordrhein-Westfahlen, berichtet die Polizei. Bei der technischen Kontrolle auf dem Autohof Grabenstätt bemerkten die Beamten, dass im Motorraum Betriebsstoffe austraten und auf die Straße tropften.

Dieselkanister können "Zeitbombe" werden

Auf der Suche nach der Ursache verschlug es dann selbst den erfahrenen Beamten den Atem: Im Motorraum beförderte der Fahrer zwei mit je 30 Litern Diesel gefüllte Kanister neben dem Motorblock. Durch die Hitze im Motorraum dehnte sich der Kraftstoff aus und trat über den Verschluss aus. Wäre der austretende Diesel auf heiße Teile getropft, hätte die "rollende Zeitbombe" wohl ein Inferno zur Folge gehabt, so die Polizei.

Der Busfahrer musste den Kraftstoff umfüllen und ordnungsgemäß sichern. Ihm winkt nun eine Anzeige nach dem Gefahrgutrecht.

(Quelle: S24)

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