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Rosenheim: 400 Flüchtlinge in Polizei-Gewahrsam

Der Bahnhof in Rosenheim war mit Flüchtlingen überfüllt. Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Der Bahnhof in Rosenheim war mit Flüchtlingen überfüllt.

400 Flüchtlinge haben sich am Montag in Rosenheim in Oberbayern im Gewahrsam der Bundespolizei befunden. Ausschlaggebend für diese hohe Zahl sind Feststellungen in grenzüberschreitenden Reisezügen gewesen. Dabei spielten vor allem Züge aus Italien und Ungarn eine große Rolle.

Bereits in den Morgenstunden trafen die Bundespolizisten in einem Nachtzug auf etwa 150 unerlaubt Eingereiste die vornehmlich aus Syrien und Afghanistan stammen. Bis zur Mittagszeit versorgten die Beamten mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes schon zwischen 250 und 300 Personen, die für die Dauer der Sachbearbeitung vorübergehend in einer Sporthalle auf dem Gelände der Rosenheimer Bundespolizei untergebracht waren. Am frühen Abend fand die Bundespolizei dann in einem RailJet 190 unerlaubt Eingereiste. Es handelte sich um Syrer, Afghanen, Iraker und Nigerianer.

9.600 Grenzübertritte in einem Monat

Mit diesen befanden sich dann in der Nacht rund 400 Menschen in der Sporthalle. Die Bundespolizei-Dienststelle in Rosenheim war mit der Registrierung der mehreren hundert Personen gebunden. Im August hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim insgesamt rund 9.600 illegale Grenzübertritte festgestellt. Das sind in einem Monat mehr unerlaubt Eingereiste als im gesamten vergangen Jahr.

 

(Quelle: S24)

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