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Rotes Kreuz war am Wochenende gefordert

Das Bayrische Rote Kreuz hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun. Sie wurden zu drei Einsätzen gerufen.

Am Samstag gegen 15.40 Uhr meldeten Wanderer vom Dötzenkopf über Notruf einen herrenlosen Hund. Da nicht ausgeschlossenen werden konnte, dass dem Herrchen etwas passiert ist, machten sich Einsatzkräfte der Bergwacht auf die Suche, wobei sie im Gipfelbuch ein Eintrag einer dreiköpfigen Wandergruppe mit einem Hundepfoten-Abdruck entdeckten. Es erschien unwahrscheinlich, dass gleich der ganzen Gruppe etwas passiert war; trotzdem suchten die Bergretter weiter und befragten andere Bergsteiger, wobei ein Mann angab, dass ihm der Hund bereits vom Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain aus gefolgt war. Weitere Nachforschungen und Kontrollgänge am Samstag und Sonntag vom Stadtberg zum Dötzenkopf und am Hochplatten-Rundweg ergaben keine weiteren Hinweise auf eventuell verunglückte Bergsteiger. Polizeibeamte brachten den Vierbeiner ins Tierheim, wo über einen implantierten Chip der Besitzer aus dem nördlichen Landkreis ausfindig gemacht werden konnte. Der Hund wurde abgeholt und ist mittlerweile wieder zu Hause.

Mädchen mit Hubschrauber geborgen Am Samstag kurz nach 20 Uhr ging ein Notruf von der Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alpe ein, wo ein 14-jähriges Mädchen an starken Bauchschmerzen litt. Der Bergwacht-Einsatzleiter forderte den Traunsteiner Rettungshubschrauber ?Christoph 14? an. Die Besatzung konnte direkt an der Hütte landen, die Patientin medizinisch versorgen und danach zur Klinik fliegen.

Kontakt mittels Lichtzeichen aufgenommen Am Sonntag gegen 21.30 Uhr beobachteten aufmerksame Anwohner aus Anger Lichtquellen auf der Nordseite des Hochstaufens. Da gerade ein Gewitter aufzog, informierten sie über Notruf Polizei und Bergwacht, die darauf sofort Nachforschungen anstellten. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes war gerade im Bereich Aufham unterwegs und gab mit einer Handlampe Lichtsignale in Richtung der Bergsteiger ab, die immer wieder beantwortet wurden, weshalb über längere Zeit unklar war, ob nun ein Notfall vorliegt oder nicht. Bergwacht und Polizei konnten aber schließlich Entwarnung geben, da sich die Lichtquellen weiter über den Normalweg in Richtung Tal bewegten. Bergsteiger waren vermutlich in die Dunkelheit geraten und mit Stirnlampen abgestiegen.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.07.2019 um 03:58 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/rotes-kreuz-war-am-wochenende-gefordert-59255269

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