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Russische "Schockanrufer" treiben in Bayern ihr Unwesen

Per Telefon wurden die Opfer von den Betrügern angesprochen. Bilderbox
Per Telefon wurden die Opfer von den Betrügern angesprochen.

Russischsprachige „Schockanrufer“ trieben am Dienstag im Landkreis Altötting ihr Unwesen. Bei einem Fall konnten die Täter mehrere Tausend Euro Bargeld ergaunern.

Die Täter gingen dabei organisiert vor und sprachen speziell ältere, aus dem russischsprachigen Raum stammende Mitmenschen an. Wie berichtet kam es bereits am 28. Februar 2013 im Bereich Trostberg und Traunreut zu mehreren gleichartigen Fällen, bei denen ein sogenannter „Geldabholer“ festgenommen werden konnte.

Polizei sucht fieberhaft

Bei der Tat am 12. März im Landkreis Altötting rief der angebliche Sohn bei einer 74-jährigen, russischstämmigen Frau an und gab vor, einen Unfall gehabt zu haben. Nach kurzer Zeit wurde das Gespräch von einem vorgetäuschten „Anwalt“ weitergeführt und Bargeld für eine Kaution verlangt. Absichtlich zog der Anrufer das Telefonat in die Länge, bis die „Geldabholer“ vor Ort eintrafen und mehrere Tausend Euro Bargeld in Empfang nehmen konnten. Danach verschwanden die Täter unerkannt. Mittlerweile hat das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Traunstein die weiteren Ermittlungen übernommen.

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