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Grenzübergreifende Hilfe

Pinzgauer werden in Bayern zufällig zu Rettern

Radfahrer nach Sturz in Schneizlreuth bewusstlos

Ein Pinzgauer Rettungswagen war heute Vormittag im benachbarten Bayern durch Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Ersthelfer versorgten einen gestürzten und bewusstlosen Radfahrer in Schneizlreuth.

Ein 69-jähriger Radfahrer aus der Nähe von Wien ist am Donnerstagvormittag am Tauern-Radweg entlang der Saalach zwischen Unterjettenberg und dem Sichlersteg gestürzt. Obwohl er einen Helm trug, verlor er durch den Sturz das Bewusstsein, meldet das Bayerische Rote Kreuz. Weitere Radfahrer leisteten Erste Hilfe, setzten Notrufe ab und hielten an der Bundesstraße bei Unterjettenberg einen Krankenwagen des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) an. Die Pinzgauer waren gerade ohne Patient im kleinen Deutsche Eck unterwegs.

Pinzgauer Rettung zufällig zur Stelle

Während die Pinzgauer über den Kiesweg zur Einsatzstelle fuhren und den Patienten versorgten, suchten die Helfer der Leitstelle Traunstein zunächst an der falschen Stelle nach dem Verletzten. Sie vermuteten die Unfallstelle am Saalachsee zwischen Kieswerk und der Einmündung des Schwarzbachs. Dort fanden sie aber niemanden auf

Suche nach verletztem Radfahrer

Durch Rücksprache mit weiteren Radfahrern wurde dann klar, dass sich der Unfall rund vier Kilometer weiter südwestlich ereignet hatte. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ setzte ihren Notarzt auf einer Kiesbank an der Saalach ab. Der Pinzgauer Rettungswagen brachte den Radfahrer schließlich zum Heli, der den Verunfallten dann weiter zum Klinikum Traunstein flog.

(Quelle: SALZBURG24)

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