Jetzt Live
Startseite Grenznah
Grenznah

Schwieriger Polizeieinsatz bei Beziehungsstreit

Einsatz-Adresse war nur ungefähr bekannt Salzburg24
Einsatz-Adresse war nur ungefähr bekannt

Die Linzer Polizei hat am Montagnachmittag einen komplizierten Einsatz bei einem blutigen Beziehungsstreit gemeistert. Denn der Tatort war wegen der bruchstückhaften Auskünfte des weiblichen Opfers nur ungefähr bekannt. Die Frau konnte dennoch gerettet werden, berichtete das Landespolizeikommando Oberösterreich.

Bei der Polizei ging Montagnachmittag der Notruf einer 35-jährigen Linzerin ein. Die Frau schrie ins Telefon: "Der bringt mi um". Aber ihre Angaben zur Adresse waren nur teilweise zu verstehen. Dann brach die Verbindung ab. Die Polizei ermittelte dennoch den Einsatzort und schickte mehrere Streifen dorthin.

Die Wohnungstür war versperrt. Die Beamten drückten sie auf. Drinnen entdeckten sie zwei Personen. Die Frau gab bei der Erstbefragung an, ihr Ex-Freund habe sie geschlagen und ihr den Wohnungsschlüssel sowie das Handy abgenommen. Es sei ihr aber gelungen, das Telefon wieder an sich zu nehmen. Sie habe sich damit im Badezimmer eingesperrt und die Polizei angerufen. Ihr Ex-Freund habe die Glasfüllung der Badezimmertür eingeschlagen.

Der 28-jährige nigerianische Staatsangehörige hatte sich beim Eintreffen der Polizei in der Wohnung versteckt. Er hat sich beim Eintreten der Glasfüllung eine zwei Zentimeter lange Schnittwunde am rechten Bein zugezogen. Beide Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen der Polizei in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.05.2019 um 06:05 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/schwieriger-polizeieinsatz-bei-beziehungsstreit-44329378

Kommentare

Mehr zum Thema