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Sechs Monate bedingt in oö. Wiederbetätigungsprozess gegen Tätowierer

Der Beschuldigte hatte einem jungen Mann ohne Gewerbeschein ein einschlägiges Tattoo gestochen. Foto Scharinger
Der Beschuldigte hatte einem jungen Mann ohne Gewerbeschein ein einschlägiges Tattoo gestochen.

Ein 20-jähriger Oberösterreicher ist Mittwochnachmittag im Landesgericht Ried im Innkreis wegen Wiederbetätigung und versuchter Körperverletzung zu sechs Monaten bedingt verurteilt worden.

Dazu kommt eine bedingte Haftstrafe von 15 Monaten aus einem früheren Verfahren. Der Beschuldigte hatte einem jungen Mann ohne Gewerbeschein ein einschlägiges Tattoo gestochen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Von Mutter eines Kunden angezeigt

Der Angeklagte, der sich der rechten Szene zuordnet und selbst eine verbotene Tätowierung offen zur Schau getragen hat, wurde von der Mutter des Kunden angezeigt. Sie schaltete die Bezirkshauptmannschaft ein, weil ihr der Körperschmuck nicht gefiel. Der 20-Jährige musste 250 Euro Strafe zahlen und sein Werkzeug abliefern. Aus Rache ging er zu dem jungen Mann und verpasste ihm eine Kopfnuss. (APA)

(Quelle: S24)

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