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Sprengstofffund in Heeresbunker: Ermittlungen laufen

Nach dem Fund von drei Kilo Sprengstoff und Maschinengewehrmunition in einem stillgelegten Bunker der Heeresmunitionsanstalt in Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land) in Oberösterreich laufen die Ermittlungen.

Der Sprengstoff dürfte erst einige Tage vor seiner Entdeckung von einem Unbekannten in Stadl-Paura in Oberösterreich eingelagert worden sein, wie das Militärkommando Oberösterreich am Montag mitteilte.

Die Munition sei offensichtlich bereitgestellt worden, so Oberstleutnant Heinrich Birschkus zur APA. Zu dem Areal habe nur ein begrenzter Personenkreis Zutritt. Ob jemand aus dem Heer dahintersteckt oder sich jemand von außerhalb Zutritt verschafft habe, sei unklar. Ebenso gebe es keinen konkreten Verdacht, zu welchem Zweck das Material beiseitegeschafft worden sei.

Der Sprengstoff könne für verschiedene Zwecke genutzt werden - vom Sprengen eines Baumstrunkes bis zur militärischen Verwendung, erklärte Birschkus. "Wenn man es auf einmal zündet, ist es eine große Menge." Die Munition hingegen sei nur für Heereswaffen zu verwenden.

Vorerst wird beim Bundesheer intern ermittelt. Die Sicherheitsdirektion habe zudem die Staatsanwaltschaft Wels informiert, so Birschkus. Der oberösterreichische Sicherheitsdirektor Alois Lißl wollte vorerst nichts zu der Causa sagen. Es handle sich um eine Heeres-Angelegenheit. (APA)
(Quelle: S24)

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