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St. Michael: Mäusebussard kracht gegen Windschutzscheibe von Lkw

Eine Polizeistreife übergab den Mäusebussard dem Falkner. LPD Salzburg
Eine Polizeistreife übergab den Mäusebussard dem Falkner.

Gegen die Windschutzscheibe eines Lkw krachte Mittwochvormittag ein Mäusebussard auf der A10 bei St. Michael (Lungau). Wie der Lenker später bemerkte, blieb das Tier verletzt auf der Ladefläche liegen.

Bei der Entladung der mitgeführten Lärmschutzwände, knapp 80 Kilometer nach dem Zusammenstoß, entdeckte der Lenker den verletzten Greifvogel. Der Lenker wollte den Mäusebussard in ein Tierheim bringen, dort verwies man ihn allerdings an die Polizei.

Polizei bringt Greifvogel zu Falkner

Eine Streife hat sich sofort auf die Baustelle begeben, der verletzte Greifvogel wurde den Beamten übergeben. Sie brachten ihn vorerst auf die Dienststelle, wo sie wenig später den Betreiber einer Greifvogelwarte in Villach kontaktierten. Der Mann gab den Beamten Anweisungen, wie sie den Greifvogel erstversorgen und transportfähig machen sollten.

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Mäusebussard hat Gehirnerschütterung erlitten

"Der Bussard hat einen Schädeldefekt, also eine Art Gehirnerschütterung erlitten. Wir halten ihn nun in einem abgedunkelten Raum, damit keine weiteren optischen Reize auf ihn einwirken können", so Falkner Franz Schüttelkopf im Gespräch mit SALZBURG24. Ob er überlebt und wieder freigelassen werden kann, ist derzeit noch unklar: "Die erste Nacht hat er nun mal überlebt, immerhin schaut er uns heute schon mit zwei Augen an, und nicht mehr nur mit einem", gibt sich der Falkner hoffnungsvoll.

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