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Leitungen beschädigt

10.000 Haushalte nach Sturm in OÖ ohne Strom

Schärding und Mühlviertel besonders betroffen

In Oberösterreich sorgte Sturmtief "Petra" am Dienstag für großflächige Stromausfälle. 14.000 Haushalte waren kurz nach 7 Uhr morgens ohne Strom, auch nahe Salzburg kam es zu Störungen.

In St. Pantaleon und Ostermiething gab es am Dienstagmorgen aufgrund des Sturms für einige Menschen keinen Strom, auch in der Region Attersee und Mondsee blieb es in den Haushalten dunkel. Doch nur kurz, schon nach weniger als 30 Minuten sei die Störung wieder behoben worden, erklärt Wolfgang Denk, Sprecher der Netz Oberösterreich, auf Anfrage von SALZBURG24.

Aufgrund des Sturmtiefs sind derzeit 1.500 Salzburger Haushalte ohne Strom. Alle Infos:

Gepostet von SALZBURG24 am Montag, 3. Februar 2020

Noch 10.000 Haushalte in OÖ betroffen

"Aktuell sind die Bezirke Schärding bzw. das Mühlviertel am meisten betroffen", weiß Denk. Um die 7.000 Haushalte müssen hier weiterhin auf Stromversorgung warten (Stand 9.00 Uhr). Den Höchststand erreichten die Störungen kurz nach 7 Uhr in der Früh. Zu diesem Zeitpunkt waren 14.000 Haushalte ohne Strom. Aktuell sind es noch 10.000, die weiter ohne Strom auskommen müssen.

Gepostet von Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich am Montag, 3. Februar 2020

Schäden nach Sturm werden behoben

Derzeit sind die Techniker Teams im ganzen Bundesland unterwegs, um die Schäden zu beheben. Dabei müsse vor allem auf die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geachtet werden. Denk ist aber zuversichtlich, dass spätestens am Nachmittag wieder alle Menschen ans Stromnetz angeschlossen sein werden.

Erste Entspannung in Oberösterreich

Mit Spitzen von 110 km/h fegte der Sturm ab 6.30 Uhr über das Bundesland. Aus Deutschland war "Petra" in der Früh ins Innviertel hereingezogen und breitete sich dann auf fast alle Bezirke in Oberösterreich aus. Nur der Süden des Bundeslandes sei bis zum Vormittag weitgehend verschont geblieben, teilte das Landesfeuerwehrkommando mit. 138 Wehren mit rund 2.000 Einsatzkräften wurden innerhalb von drei Stunden zu den 476 Einsätzen gerufen.

In erster Linie waren Bäume auf Straßen, Stromleitungen, Häuser und vereinzelt auf Autos gestürzt. Verletzt wurde jedoch niemand. Ab dem späteren Vormittag bemerkte die Feuerwehr eine erste Entspannung der Situation. Der Sturm begann, Richtung Osten abzuziehen.

Nachdem es seit Montag in Oberösterreich teilweise auch extrem regnet, wurden wegen Hochwassers auch Straßen gesperrt.

(Quelle: SALZBURG24)

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