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Wiederbelebung erfolglos

Wanderer stirbt am Teisenberg

28-Jähriger bricht bei Abstieg zusammen

Eine dramatische Rettungsaktion am Teisenberg im benachbarten Bayern hat gestern Abend ein tragisches Ende genommen: Ein akut internistisch erkrankter Wanderer ist beim Abstieg von der Stoißer Alm bewusstlos zusammengebrochen und verstorben.

Um kurz nach 17 Uhr setzte eine Wanderin einen Notruf ab. Sie hatte den Mann aus Oberbayern auf dem Gratweg gefunden. Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger und der Traunsteiner Rettungshubschrauber sind zum Einsatz ausgerückt, berichtet das Bayerische Rote Kreuz.

Ersthelferin startet Wiederbelebung

„Christoph 14“ setzte seinen Notarzt nur wenige Minuten nach der Alarmierung per Rettungswinde an der Einsatzstelle ab – in der Zwischenzeit hatte die Ersthelferin bereits nach telefonischer Anleitung durch die Leitstelle mit den Wiederbelebungsversuchen begonnen. Während weitere Bergretter mit zwei All-Terrain-Vehicle (ATV) über die stellenweise noch schneebedeckte Forststraße so weit wie möglich bis zum Einsatzort fuhren und dann zu Fuß weitergingen, brachte der Heli zwei Bergretter zur Unterstützung des Arztes und setzte sie ebenfalls mit der Winde beim Patienten ab.

Wanderer kommt am Teisenberg ums Leben

Trotz aller Bemühungen konnten die Einsatzkräfte den 28-Jährigen aber nicht mehr ins Leben zurückholen. Die Bergwacht brachte zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) mit den beiden ATV zum Verstorbenen, die den Todesfall aufnahmen. Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht kümmerte sich um drei Begleiter des Verstorbenen, die noch am Teisenberg unterwegs gewesen waren und nach Abstieg zum Neuhäusl von der Bergwacht mit dem Fahrzeug abgeholt wurden. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte bis 21.30 Uhr gefordert.

Skitourengeher am Jenner verletzt

Am Dienstagnachmittag war „Christoph 14“ bereits für einen verletzten Skitourengeher auf der Priesbergalm am Jenner im Einsatz: Der junge Einheimische war bei verhältnismäßig wenig Schnee auf den Hohen Rossfeldern auf einen freiliegenden Stein gestürzt und hatte sich eine größere Risswunde am Oberarm zugezogen. Trotz der erheblichen Verletzung war der Verunfallte hart im Nehmen: Seine Begleiterin leistete Erste Hilfe, so dass er mit zusammengebissenen Zähnen noch selbst bis zur Priesbergalm abfahren konnte. Da die Wunde aber stärker blutete und zeitnah ärztlich versorgt werden musste, setzte das Duo kurz nach 14 Uhr einen Notruf ab. Die Heli-Besatzung konnte direkt an der Alm landen, versorgte den Mann und flog ihn direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

(Quelle: SALZBURG24)

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