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Tragödie in Tirol

Todes-Drama am Großvenediger

Tourengeher stürzt in tiefe Gletscherspalte

Ein 29-jähriger Tourengeher ist am Donnerstag am Großvenediger in Tirol ums Leben gekommen. Er stürzte 35 Meter tief in eine Gletscherspalte und konnte nur noch tot geborgen werden.

Bei der Abfahrt hörten die beiden Bergkameraden die Schreie des 29-Jährigen, den sie danach nicht mehr entdecken konnten. Sie sahen die offene Gletscherspalte, in die er offensichtlich gestürzt war, konnten aber keinen Kontakt zu ihrem Kollegen herstellen. Sie setzten einen Notruf ab.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Alpinunfälle in Tirol

Bei zwei weiteren Ski-Alpinunfällen wurden Tourengeher verletzt: In Prägraten am Großvenediger war ein 52-jähriger Österreicher mit einem Bekannten unterwegs. Er stürzte bei der Abfahrt, musste vom Notarzthubschrauber geborgen werden - und wurde mit Verletzungen ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.

Tourengeher verunglückt am Großglockner

Am Großglockner stürzte ein 48-jähriger Österreicher - der mit fünf anderen Tourengehern unterwegs war - 30 Meter über felsiges Gelände auf das Ködnitzkees. Auch er wurde vom Notarzthubschrauber geborgen und ins BKH Lienz geflogen.

Ein 55-jähriger österreichischer Tourengeher löste am Grubenkopf bei St. Leonhard im Pitztal bei einer Querung ein Schneebrett aus. Es ging auf die - nicht in Betrieb befindliche - Piste des Rifflsee-Schigebietes ab. Da aber nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Menschen von den Schneemassen verschüttet wurden, setzte der Tourengeher - der selbst nicht mitgerissen worden war - einen Notruf ab. 13 Bergretter, zwei Lawinenhunde und zwei Notarzthubschrauber suchten den Lawinenkegel ab, es wurden keine Lawinenopfer gefunden.

(Quelle: APA/SALZBURG24)

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