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Tödlicher Hubschrauberabsturz: Triebwerk wird untersucht

Die Absturzursache ist weiterhin unklar. APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR
Die Absturzursache ist weiterhin unklar.

Nach dem Hubschrauberabsturz am vergangenen Samstag in Kirchham (Bez. Gmunden), bei dem der 46-jährige Pilot aus Salzburg ums Leben kam, wird weiterhin fieberhaft nach der Absturzursache gesucht. Man habe jetzt begonnen, das Triebwerk auszubauen.

Das sagte Peter Urbanek, Leiter der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes am Samstag gegenüber dem ORF Radio Oberösterreich.

Mängel an Triebwerk ausschließen

In den nächsten Tagen werde das Triebwerk dann zu einem Prüfstand gebracht, um ausschließen zu können, dass es eventuell Mängel gegeben hat, so Urbanek. Dabei werde man sich natürlich auch die Treibstoffzufuhr und Treibstoffanlage ansehen. Es gebe zwar Vermutungen zur Absturzursache, diese würden aber nicht von der Sicherheitsuntersuchungsstelle stammen. Bevor aber nicht alles verifiziert sei, wolle man keine Aussagen zur Ursache treffen.

Salzburger starb bei Hubschrauberabsturz

Der Unfall passierte vor einer Woche. Ein Augenzeuge hatte beobachtet, wie der Hubschrauber sehr tief über einem Waldgebiet im Gemeindegebiet von Kirchham geflogen und dann abgestürzt sei. Der Pilot starb noch an der Unfallstelle, die beiden Passagiere wurden erstversorgt und ins Krankenhaus Vöcklabruck bzw. das Klinikum Wels gebracht. (APA)

(Quelle: S24)

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