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300-Meter-Sturz

Bergsteiger verunglückt am Traunstein

Traunstein, Gmunden APA/BARBARA GINDL
Das Unglück passierte knapp unterhalb des Gipfels.

Ein 60-jähriger Bergsteiger ist am Samstagvormittag vom Traunstein in Gmunden mehr als 300 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Notarzt des Rettungs-Hubschraubers "Christophorus 6" aus Salzburg konnte nur noch den Tod feststellen. Das Unglück passierte in der "Grünen Gasse" an der Nordostseite des Berges knapp unterhalb des Gipfels, berichtete Bernhard Ebner von der Bergrettung Gmunden der APA.

Der Mann aus Lenzing (Bez. Vöcklabruck) unternahm die Bergtour in Begleitung seines Schwagers. Beide Männer waren laut Ebner erfahrene Alpinisten, die mit entsprechend guter Ausrüstung über das sogenannte Hochkamp aufstiegen. Vor der letzten Steilpassage, der sogenannten Grünen Gasse, war der Begleiter des 60-Jährigen vorgestiegen. 

Traunstein: Bergsteiger rutscht auf Schneefeld aus

Auf einem Schneefeld dürfte der 60-Jährige ausgerutscht und unbemerkt in die Tiefe gefallen sein. "Der Begleiter drehte sich um und der andere war auf einmal nicht mehr da", sagte Ebner. Die steile Unglücksstelle war gerade durch die späten Schneefälle besonders gefährlich geworden. "Wenn man da rutscht, hat man keine Chance", erklärte Ebner.

Die Bergung des Leichnams führte die Besatzung des Polizeihubschraubers "Libelle" aus Linz durch. Im Einsatz standen insgesamt zwölf Mann der Bergrettung Gmunden.

(Quelle: APA)

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