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Unwetter fordert 100 Feuerwehren: Gewaltige Schäden

Unwetter haben am Donnerstag erhebliche Schäden in der Landwirtschaft in Oberösterreich verursacht. Die österreichische Hagelversicherung VVAG gab in einer ersten Bilanz 4,3 Millionen Euro an.

In Oberösterreich wurde ein größerer Waldbrand erfolgreich verhindert.Den größten Schaden, 3,1 Millionen Euro, richteten die Unwetter in den oberösterreichischen Bezirken Eferding und Grieskirchen an. Sie wüteten auf 11.000 Hektar mit Gemüse, Getreide, Mais, Obst, Raps und Grünland. Die Schadensaufnahme habe bereits begonnen, damit eine rasche Entschädigung an die betroffenen Landwirte gewährleistet ist, betonte VVAG-Generaldirektor Kurt Weinberger. Sie sollen ihre Einbußen am besten online unter http://www.hagel.at melden.

Unwetter fordert 100 Feuerwehren

In Oberösterreich waren bis Donnerstagabend etwa 100 Feuerwehren mit knapp 3.000 Kräften bei mehr als 250 Einsätzen gefordert, meist ging es um überflutete Keller oder umgestürzte Bäume, aber auch eingeschlossene Personen mussten aus ihren Fahrzeugen geborgen werden. Zudem löste ein Blitzschlag gegen 19.15 Uhr ein Feuer in einem Wald an der Nordseite des Hohen Sarsteins (Bezirk Gmunden) aus. Ein Baumstrunk stand in Vollbrand, die Flammen hätten sich zu weiter ausbreiten können. Die Feuerwehr flog Löschmaterial ein und konnte um 21.30 "Brand aus" geben.

Öl-Austritt

Beim Golfplatz in Maad (Bezirk Schärding) beschädigte ein Blitz einen Transformator, weswegen das darin enthaltene Öl austrat. Da sich in einem Transformator 200 Liter befinden, wurde ein Öleinsatzfahrzeug alarmiert. 130 Liter konnten die Feuerwehren auffangen, dennoch bestand durch die zuvor versickerte Flüssigkeit erhebliche Gefahr für das Grundwasser. Also wurde das kontaminierte Erdreich abgetragen, um einen Schaden für die Umwelt zu verhindern. (APA)
(Quelle: S24)

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