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Erschöpfte, weinende Kinder

Urlauberfamilie aus Klettersteig am Attersee gerettet

Eltern lehnen Hilfe ab

Klettern, Klettersteig, Berg, Fels, Wand, SB dpa/Tobias Hase
Am Klettersteig gab es für die Familie kein Weiterkommen. (SYMBOLBILD)

Am Ende ihrer Kräfte war eine deutsche Urlauberfamilie am Montag am Mahdlgupf-Klettersteig bei Steinbach am Attersee. Weil die drei Kinder im Alter von fünf, sieben und zwölf Jahren weinten und nicht mehr weiterkamen, verständigte ein anderer Kletterer Hilfe.

Fünf Einsatzkräfte der Bergrettung haben Montagabend eine deutsche Urlauberfamilie aus dem Mahdlgupf-Klettersteig bei Steinbach am Attersee im grenznahen Bezirk Vöcklabruck rund 200 Meter abgeseilt.

Die Kinder waren mit Fahrradhelmen ausgerüstet, berichtet die Polizei, das zwölfjährige Mädchen trug dazu Sandalen. Die Familie kam nur sehr langsam voran.

Kinder weinen auf Klettersteig

Die drei Kinder im Alter von fünf, sieben und zwölf Jahren konnten den "Schokoladen Überhang" mit Schwierigkeitsgrad D nicht meistern. Vor allem der Fünfjährige war bereits am Ende seiner Kräfte, weshalb die Eltern auch umkehren wollten. Ein Kletterer bemerkte die sichtlich erschöpfend, weinenden Kinder, erkannte den Ernst der Lage und holte Hilfe, obwohl dies die Eltern ablehnten.

Fünf Mann der Bergrettung stiegen den Klettersteig auf und konnten die Familie rund 200 Höhenmeter unverletzt aus dem Klettersteig abseilen.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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