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Urteil nach tödlicher Sex-Attacke in Gmunden vor OGH

Mann soll Frau lebensgefährlich verletzt und liegen gelassen haben Salzburg24
Mann soll Frau lebensgefährlich verletzt und liegen gelassen haben

Das Urteil gegen einen 40-jährigen Gmundner, der wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes durch Unterlassung an einer 51-jährigen Tanzlehrerin 18 Jahren Haft aufgebrummt bekommen hat, beschäftigt demnächst die Höchstrichter: Der OGH hat eine öffentliche Verhandlung für den 22. Juli ausgeschrieben. In oö. Medien war zuletzt über eine mögliche Aufhebung des Spruchs spekuliert worden.

In der Nacht auf den 7. Juli feierten das spätere Opfer und der Angeklagte in ihrem Tennis-Club mit Sportkollegen. Zwei Tage später wurde die Frau schwer verletzt und halb nackt in ihrem Garten gefunden. Sie starb, ohne noch einmal das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Täter schlägt Frau nach Abfuhr nieder

Die Staatsanwaltschaft Wels ging - gestützt auf etliche Gutachten verschiedener Fachbereiche - davon aus, dass der Angeklagte der Frau gefolgt ist und sich eine Abfuhr geholt hat. Dann habe er sie niedergeschlagen, sie vergewaltigt und ihr "in Tötungsabsicht" noch einen Schlag gegen den Kopf versetzt. Dann habe er das Grundstück verlassen, ohne sich um die Sterbende zu kümmern. In diesem Sinn fiel auch das Urteil aus. Der Angeklagte meldete Nichtigkeitsbeschwerde an. Der OGH hat nun über den Schuldspruch zu entscheiden. Zuletzt war in Medien gemutmaßt worden, das Urteil könnte aufgehoben werden, denn die Sachverständigen waren für Staatsanwaltschaft und Gericht tätig. Zudem sind noch Berufungen von Anklage und Verteidigung anhängig.

(APA)

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(Quelle: S24)

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