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Verbot für Spendensammler am Wofgangseer Advent

Die Gemeinde St. Wolfgang erteilte den Spendensammlern ein Verbot am Adventmarkt. Bilderbox/Symbolbild
Die Gemeinde St. Wolfgang erteilte den Spendensammlern ein Verbot am Adventmarkt.

Der Wolfgangseer Advent wirbt traditionell damit, dass dort nur das Christkind daheim, der Weihnachtsmann aber ausgesperrt ist. Nun hat St. Wolfgang auch ein Sammelverbot für das bevorstehende vierte Advent-Wochenende verhängt. Bei Zuwiderhandeln droht eine Geldstrafe bis zu 14.500 Euro. Das berichtete die BezirksRundschau online.

Bürgermeister Hannes Peinsteiner (ÖVP) begründet das Sammelverbot damit, dass "aggressive Keiler" am vergangenen Wochenende bei den Adventmarkt-Eingängen um Spenden geworben hätten: "Die belästigen die Leute." Unterstützt wird er vom Geschäftsführer des Wolfgangsee Tourismus, Hans Wieser: "Wir haben die Befürchtung, dass das aus dem Ruder läuft, wenn immer mehr Spendensammler an den Advent-Wochenenden an den Wolfgangsee kommen."

Verein weist Beschuldigungen zurück

Speziell ein Verein mit Sitz in Traun ist den St. Wolfgangern ein Dorn im Auge. Dieser weist gegenüber der BezirksRundschau die Vorwürfe zurück: "Also bei uns ist das sicher nicht so, dass die Mitarbeiter keilen." Jene, die in St. Wolfgang waren, seien grundsätzlich eher zurückhaltende Menschen. Außerdem verweist man auf eine offizielle Genehmigung. Demnach dürften Organisationen, die eine Bewilligung der Landesregierung haben, auch an öffentlichen Plätzen in Oberösterreich sammeln.

Generelles Verbot von Sammelaktionen?

Der Vorstoß der Gemeinde St. Wolfgang wirft eine Frage ganz deutlich auf. Sollten Spendensammler auf Weihnachtsmärkten generell verboten werden oder darf dieses Recht nicht eingeschränkt werden - wir fragen euch:

(Quelle: S24)

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