Jetzt Live
Startseite Grenznah
Grenznah

Verbotene Tattoos gestochen: Wiederbetätigungsprozess in Ried

Der Angeklagte, der bereits früher mit dem Gericht zu tun und selbst eine verbotene Tätowierung offen zur Schau getragen hatte, wurde von der Mutter des Kunden angezeigt. Foto Scharinger
Der Angeklagte, der bereits früher mit dem Gericht zu tun und selbst eine verbotene Tätowierung offen zur Schau getragen hatte, wurde von der Mutter des Kunden angezeigt.

Ein 20-jähriger Oberösterreicher, der sich selbst der rechten Szene zuordnet, muss sich seit Mittwochvormittag u.a. wegen Wiederbetätigung vor dem Landesgericht Ried im Innkreis verantworten.

Nach einer Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft war ihm die Polizei auf die Schliche gekommen: Der Beschuldigte soll einem jungen Mann ohne Gewerbeschein ein einschlägiges Tattoo gestochen und ihn schließlich bedroht haben. Ein Urteil wird für den Nachmittag erwartet.

Verbotene Tattoos

Der Angeklagte, der bereits früher mit dem Gericht zu tun und selbst eine verbotene Tätowierung offen zur Schau getragen hatte, wurde von der Mutter des Kunden angezeigt. Sie schaltete die Bezirkshauptmannschaft ein, weil ihr der Körperschmuck nicht gefiel. Der 20-Jährige musste 250 Euro Strafe zahlen und sein Werkzeug abliefern. Aus Rache soll er zu dem jungen Mann gegangen sein, 1.650 Euro als Wiedergutmachung verlangt und ihm eine Kopfnuss verpasst haben. (APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.07.2019 um 04:48 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/verbotene-tattoos-gestochen-wiederbetaetigungsprozess-in-ried-42654802

Kommentare

Mehr zum Thema