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Vermisster Schwammerlsucher kam per Autostopp nach Hause

Ein 80-jähriger Oberösterreicher ist am Sonntagabend kurzerhand per Autostopp heim nach Steyr gefahren, da er beim Schwammerlsuchen im über 50 Kilometer entferten Pierbach (Bezirk Freistadt) das Auto seines Begleiters nicht mehr gefunden hatte.

Der 70-jährige Begleiter hatte bereits die Polizei verständigt, da er fürchtete, dem Älteren könnte im unwegsamen Gelände etwas zugestoßen sein. Die beiden Männer aus Steyr waren Schwammerlsuchen im Wald. Gegen 18.30 Uhr erstattete der 70-Jährige Anzeige, weil sein Begleiter um 17.15 Uhr nicht zum Auto zurückgekehrt war. Am Handy des 80-Jährigen meldete sich nur die Mail-Box. Und auch zu Hause war keine Nachricht von dem Mann eingegangen. Befragungen in den Gasthäusern und bei Hausbewohnern nahe des Waldgebietes sowie eine Handypeilung brachten kein Ergebnis. Ein Wärmebildhubschrauber wurde verständigt, eine Suchaktion mit Hunden eingeleitet. Um 20.25 Uhr gab die Frau des Gesuchten jedoch Entwarnung: Ihr Mann habe soeben angerufen und gesagt, dass er mittels Autostopp unterwegs nach Hause sei. Zum vereinbarten Treffpunkt sei er nicht gekommen, weil er das Auto seines Freundes in der Dunkelheit nicht mehr gefunden habe. Da habe er beschlossen per Anhalter nach Steyr zu fahren. (APA)
(Quelle: S24)

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