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Wanderer abgestürzt: Suchaktion erfolglos

Ein Wanderer soll Samstagnachmittag laut Augenzeugen vom Eishöhlenweg (BGL) in einen Bach gestürzt sein. Eine Suchaktion wurde gestartet.

Ein aufmerksamem Wanderer, der auf dem Forst und Fußweg von Marktschellenberg-Gastagweg zum Ettenberg-Rossboden (Landkreis Berchtesgaden Land) unterwegs war, entdeckte im unteren Drittel gegen 15.15 Uhr eine Person die allem Anschein nach vom Eishöhlenweg in den Rossbach gestürzt ist.

Da die Person rund 150 Meter weit heruntergestürzt sein musste und der einheimische Wanderer sich anfangs nicht ganz sicher war ob es eine Person ist eilte er zurück ins Tal und holte sich sein Fernglas um seine Beobachtung zu verifizieren. Im Tal angekommen alarmierte er vorab schon einmal die Polizei über seinen ?Fund? und dann eilte er zurück zu dem Ort, wo er das Ganze beobachtet hat

Dort angekommen beobachtete er diese Person und konnte sich sicher sein das es sich um einen Mensch handelt, der aber allen Anschein am Leben sein musste, weil er sich bewegte.

Mangels Handyempfang musste er so nun erneut ins Tal eilen, um seine Beobachtung zu melden und als er mit den ersten Einsatzkräften der Bergrettung erneut zurück an seinem Beobachtungsort gekommen war, war die Person verschwunden.

Also begannen die Bergretter mit der aufwendigen Suche nach dem Vermissten und auch die Canyoning Retter wurden alarmiert. Vier Canyoning Retter wurden mittels Geländefahrzeug zur möglichen Einsatzstelle gebracht, um dort sich zum Rossbach abzuseilen und nach dem Vermissten zu suchen. Der Rossbach ist ein klassischer Gebirgsbach mit einigen großen Abbrüchen und Wasserfällen sowie eiskaltem Wasser und teilweise tiefen Gumpen.

Mithilfe des Polizeihubschraubers Edelweiß 8 aus München und einem erfahrenem Bergretter am Boden wurde gleichzeitig der gesamte Verlauf aus der Luft in schwierigen Flugmanövern abgesucht jedoch ohne Erfolg.

Allen Anschein muss der Betroffene, nachdem er dort heruntergestürzt war, sich aus eigener Kraft aus der Klamm begeben haben und war dann anschließend nach Hause gefahren oder gegangen.

Die Rettungskräfte werden zur letzten Sicherheit unter anderem auch mit Hunden und mit den Canyoning Rettern nochmals absuchen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sich die Person nicht mehr in der Klamm befindet.

Die Polizei bittet nun die betroffene Person sich bei ihr zu melden um den Einsatz abschließen zu können und Gewissheit zu bekommen.

(Aktivnews)

(Quelle: S24)

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