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Wann brauchen Wildtiere Hilfe?

Nicht jedes aufgefundene Wildtier braucht auch Hilfe (Symbolbild). APA/Tierrettung München
Nicht jedes aufgefundene Wildtier braucht auch Hilfe (Symbolbild).

Wie in jedem Frühjahr erlebt die Pfotenhilfe in Lochen derzeit geradezu einen Run an besorgten Tierfreunden, die aufgefundene Wildtiere in die Obsorge der Tierschutzhilfe geben wollen. Die Organisation gibt nun aber zu bedenken, dass nicht jedes Wildtier Hilfe braucht.

„Von den drei winzigen Hasenbabys die uns kürzlich gebracht wurden, wurde eines in einer Schottergrube vor dem Bagger gerettet, die anderen saßen in der Wiese", so Pfotenhilfe-Leiterin und Leihmutter Johanna Stadler. "Feldhasen werden jedoch bewusst von ihren Müttern alleine in der ‚Sasse‘ (Grasmulde) zurückgelassen. Sobald sie aber einmal berührt wurden und nach Mensch riechen, lässt sie die Mutter im Stich und sie verhungern.“

Vorsicht bei Igeln am Tag

Auch aus dem Nest gefallen Jungvögel werden, wenn sie unverletzt sind, weiter von ihren Eltern versorgt. Amseln, Lerchen, Möwen oder manche Greifvögel sind beispielsweise Bodenbrüter. Igel hingegen sind nicht tagaktiv, wenn diese sich bei Tag zeigen stimmt etwas nicht. Bei Baumfällungen werden manchmal Eichhörnchenmütter getötet. Die Babys müssen danach händisch aufgezogen werden.

Eine Gefahr für kleine „Osterhasen“ sind übrigens neben Hunden, Katzen, Autos und Mähwerken auch die Gülleausbringung

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 09:44 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/wann-brauchen-wildtiere-hilfe-55439347

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