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Wasserrettung trainiert in Königseer Ache

Bei Dunkelheit und Regen trainierte die Wasserwacht vom BRK Vermisstensuche und Menschenrettung.

Sie sind diejenigen, die in die reißende Strömung steigen, wenn Such- und Rettungsaktionen an Fließgewässern durchgeführt werden: Die Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sind auf Basis von Artikel 18 im Bayerischen Rettungsdienstgesetz (BayRDG) mit der Durchführung des Wasserrettungsdienstes im Freistaat beauftragt.

Hierzu bestehen überörtliche Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) Wasserrettung, die innerhalb kurzer Zeit nach Alarmierung durch die Integrierten Leitstellen ausrücken. Sie verfügen über Einsatzfahrzeuge, Motorboote und die notwendige medizinische und rettungstechnische Ausrüstung. An touristisch genutzten Gewässern, aber auch in Freibädern bestehen oft örtliche Wasserrettungsstationen, die in der Badesaison meist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang besetzt sind. Für das Berchtesgadener Land gibt es einen gemeinsamen Gewässer-Alarmplan, der den Einsatz von BRK-Wasserwacht, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Landrettungsdienst bei Wasserrettungseinsätzen regelt.

?Einige Nachteinsätze der letzten Jahre zeigten, wie schnell eine umfangreiche Suche im Fließgewässer auch bei Dunkelheit Realität werden kann. Einsatzleiter Gerald Stalla hat den schwierigen Übungseinsatz bestens geführt?, lobte Franz Kurz bei der mitternächtlichen Nachbesprechung im Wasserwacht-Stüberl. Nass wurde dieses Mal auch jeder, denn aktiv  im Wasser waren bei dieser Übung auch diejenigen, die sonst häufig als Einsatzleiter den Ablauf nur im Trockenen verfolgen müssen.

(Quelle: S24)

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