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Wespennest zuhause entdeckt: Was tun?

Heuer sind in Salzburg etwas mehr Wespen als sonst unterwegs (Symbolbild). APA/Roalnd Schlager/Archiv
Heuer sind in Salzburg etwas mehr Wespen als sonst unterwegs (Symbolbild).

Bei den hochsommerlichen Temperaturen wie in den letzten Tagen stoßen wir vermehrt auf Wespen. Doch wie verhält man sich, wenn man bei sich zuhause ein Wespennest entdeckt? Wir haben uns informiert und Tipps für euch zusammengefasst.

Der Sommer 2017 wartet mit seiner bereits dritten Hitzewelle auf und ist drauf und dran, ein Rekordsommer zu werden. Doch sind bei diesen Temperaturen auch wirklich mehr Wespen unterwegs? "Sie sind heuer schon vermehrt und auch etwas früher unterwegs", wissen die Experten von der Schädlingsbekämpfung Mirco-Biotic in Seekirchen am Wallersee (Flachgau). Woran das genau liegt, kann man nicht genau feststellen: "Dieses Jahr war es etwas früher warm, das bedeutet, dass auch die Wespen früher unterwegs sind. Wir hatten aber auch schon äußerst regnerische Sommer, bei denen noch mehr Wespennester zu entfernen waren", heißt es von Micro-Biotic gegenüber SALZBURG24.

Wespennest zuhause entdeckt: Was tun?

Wenn dann ein Wespennest zuhause entdeckt wird, sollte zuerst einmal festgestellt werden, ob eine direkte Gefahr besteht. Sollte es sich auf der Terrasse oder vor einem Zimmerfenster befinden, empfiehlt es sich, gleich einen Kammerjäger zu rufen. Kleine Nester etwa in der Größe eines Tischtennisballs können – sofern man sich das selbst zutraut – eigenständig entfernt werden. "Oftmals aber handelt es sich um Schlupfnester, die sich hinter der Vertäfelung befinden. Hier kann man dann sehr schlecht abschätzen, wie groß das Nest wirklich ist", so die Expertin.

Feuerwehr oder Kammerjäger?

Doch wer ist für die Entfernung eines Wespennestes eigentlich zuständig, die Feuerwehr oder Kammerjäger? "Die Feuerwehr kommt hier nur zum Einsatz, wenn Gefahr im Verzug herrscht. Also bei einem Nest in der Nähe einer Schule oder einem Kindergarten", so Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter im Gespräch mit SALZBURG24. Doch auch die Feuerwehr entfernt die Fluginsekten nicht kostenlos, je nach Größe und Aufwand werden rund 100 Euro berechnet. "Wenn sich nun ein Wespennest an einer schwer zugänglichen Stelle befindet und eine Drehleiter zum Einsatz kommen muss, dann wird das auch entsprechend teurer", so Winter.

Auch für die Entfernung der Wespennester früher die Feuerwehr zuständig war, so ist das heute nicht mehr unbedingt der Fall. Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen Schädlingsbekämpfer zu verständigen, dann ist die Feuerwehr im Zuge einer Alarmierung nicht anderwärtig beschäftigt und kann sich auf ihre Kern-Aufgaben konzentrieren.

(Quelle: S24)

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