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Wieder "Auto-Gewinner" in Oberösterreich um 7.000 Euro geprellt

Wieder ist ein Oberösterreicher mit der Ankündigung, er habe ein Auto gewonnen, um 7.000 Euro angebliche Abwicklungs-Spesen geprellt worden. Er überwies das Geld nach telefonischer Aufforderung in die Türkei. In Linz war das bereits der dritte derartige Fall, der seit Anfang Juli zur Anzeige kam, im Innviertel gab es einen weiteren. Die Polizei geht davon aus, dass es sich immer um die selben Täter handelt, weil die Vorgehensweise sehr ähnlich sei.

Anfang Juli wurde ein 71-jähriger Linzer telefonisch von seinem Treffer bei einem angeblichen Gewinnspiel in der Türkei informiert. Er solle sich mit einem angeblichen Notar in Berlin in Verbindung setzen. Unter dessen Handynummer erfuhr der Pensionist, er erhalte einen Wagen im Wert von 50.000 Euro oder das Geld in bar, müsse aber vorher 7.000 Euro zur Abwicklung in die Türkei überweisen. Das tat der Linzer auch. Seinen Gewinn bekam er nie. Als die Tochter des Mannes von der Sache erfuhr, erstattete sie Anzeige.

Diese Betrugsmasche, die laut Polizei seit Anfang Juli immer wieder praktiziert wird, hat in Oberösterreich bereits mehrere Opfer gefordert. Einer 68-jährigen "Gewinnerin" aus dem Bezirk Schärding wurden für angebliche Formalitäten 5.000 Euro herausgelockt. Zwei Linzer überwiesen ebenfalls jeweils rund 5.000 Euro angebliche Transportkosten in die Türkei. (APA)

(Quelle: S24)

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