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Wohnungsmieten im Vergleich: Salzburg unter Spitzenreitern

Hallein näherte sich bei den Mietpreisen dem Niveau von Salzburg-Umgebung an (Symbolbild). APA/Georg Hochmuth/Archiv
Hallein näherte sich bei den Mietpreisen dem Niveau von Salzburg-Umgebung an (Symbolbild).

Nach Wien und Innsbruck sind in der Stadt Salzburg die Wohnungsmieten österreichweit am höchsten. Wie eine Studie des Online-Marktportals Willhaben zeigt, kostet der Quadratmeter in der Innenstadt derzeit 14,32 Euro.

Bei der Studie wurden mehr als 200.000 auf der Plattform angebotene Mietwohnungen analysiert und die Preisentwicklung von 2015 auf 2016 ausgewertet. Mit durchschnittlich 18,62 Euro pro Quadratmeter ist der erste Bezirk in Wien weiterhin klarer Spitzenreiter bei Wohnungsmieten in Österreich. Neben Döbling (14,55 Euro), Neubau (14,4 Euro) und Wieden (14,38 Euro) befinden sich auch Innsbruck (16,08 Euro) und Salzburg Stadt (14,32 Euro) unter den Bezirken mit den höchsten Mietpreisen im Jahr 2016.

Bundesland Salzburg weitgehend stabil, Hallein zieht an

Die Wohnungsmieten blieben in Salzburg allerdings weitestgehend stabil. Einziger Ausreißer ist der Bezirk Hallein mit einem Plus von rund 4,7 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg dort dabei auf 11,45 Euro und näherte sich merklich dem Preisniveau von Mietwohnungen in Salzburg-Umgebung (12,19 Euro) an, wo die Preise nur sehr leicht (0,2 Prozent) zulegten.

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Wien: Liesing und Floridsdorf legen zu

Am größten Mietwohnungsmarkt des Landes, in der Bundeshauptstadt Wien, zogen die Bezirke Liesing (+5,1 Prozent), Floridsdorf (+4,8 Prozent), Landstraße (+4,2 Prozent) und Meidling (3,4 Prozent) 2016 gegenüber 2015 am stärksten an. Etwas Rückgang verzeichneten hingegen Donaustadt (-0,3 Prozent), Favoriten (-0,5 Prozent), Leopoldstadt (-0,7 Prozent) und Währing (-0,9 Prozent). In absoluten Zahlen bedeutet dies bei durchschnittlichen Monatsmieten in Liesing eine Steigerung von ca. 60 Cent pro Quadratmeter bzw. einen leichten Rückgang von 12 Cent pro Quadratmeter in Währing. Insgesamt stiegen in 18 von 23 Bezirken die Preise.

Merklicher Preisanstieg in Tirol

Rund fünf Prozent teurer waren 2016 die Angebotspreise für Mietwohnungen in den Tiroler Bezirken Kitzbühel und Innsbruck. Starke Zuwächse in Lienz (6,2 Prozent) und Imst (+10,6 Prozent) unterstreichen diesen Trend. Für eine Mietwohnung in Innsbruck lag der angebotene, monatliche Quadratmeterpreis 2016 im Durchschnitt bei rund 16 Euro, in Kitzbühel knapp über 14 Euro.

Teilweise rückläufige Entwicklungen in kleineren Städten

Vereinzelt wurden die Wohnungsmieten auch wieder etwas günstiger. Den deutlichsten Rückgang verzeichnete dabei der Bezirk Hermagor (-10,6 Prozent) in Kärnten, aber auch in Scheibbs und Jennersdorf (jeweils -8 Prozent) sowie Hollabrunn und Oberpullendorf (jeweils -6,3 Prozent) ging der Durchschnittspreis für eine Mietwohnung zurück.

Günstigste Mieten im Burgenland

Die günstigsten Mietangebote fanden sich auch 2016 wieder im Burgenland. In Oberpullendorf kostete die Wohnungsmiete durchschnittlich 6,10 Euro pro Quadratmeter. Auf Platz zwei folgt das etwas südlicher gelegene Güssing mit 6,21 Euro pro Quadratmeter.

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(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 04:28 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/wohnungsmieten-im-vergleich-salzburg-unter-spitzenreitern-55352923

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