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Zu schnell, zu wenig Abstand und ohne Schein: Lkw-Lenker in Laufen gestoppt

Der Lkw-Lenker war nicht nur zu schnell unterwegs und hielt zu wenig Abstand ein, sondern er besaß auch keinen Führerschein für seinen Zwölftonner. Neumayr/Archiv
Der Lkw-Lenker war nicht nur zu schnell unterwegs und hielt zu wenig Abstand ein, sondern er besaß auch keinen Führerschein für seinen Zwölftonner.

Rund 70.000 Kilometer - das ist fast zwei Mal rund um den Äquator - hat ein 43-Jähriger aus der Oberpfalz seit August des Vorjahres mit einem Lkw zurückgelegt, obwohl er gar nicht über die notwendige Lenkerberechtigung verfügt. Am Donnerstag zog ihn die Polizei in der Nähe von Laufen (Lkr. Berchtesgadener Land) - eigentlich mehr aus Zufall - aus dem Verkehr.

Der Bayer war den Beamten aufgefallen, weil er mit dem Lastwagen samt Anhänger deutlich zu wenig Abstand zum Vorder-Fahrzeug gehalten hatte. Gegenüber der Polizei meinte er, dass er offenbar zu schnell unterwegs gewesen sei, was sich dann auch als richtig herausstellte: Eine Auswertung der aufgezeichneten Daten offenbarte, dass er in einem 60er-Abschnitt über mehrere Kilometer mit 90 km/h gefahren war.

Rund 70.000 Kilometer ohne Schein

Doch das stellte sich im weiteren Verlauf noch als das kleinere Problem dar. Bei der Überprüfung der Lenkerberechtigung stellten die Polizisten nämlich fest, dass der 43-Jährige gar keinen Lkw-Führerschein hat. "Er darf zwar Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen lenken, unterwegs war er allerdings mit einem Zwölf-Tonner", sagte Christoph Kreiner von der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zur APA. Bei der Auswertung der Fahrerkarte kam dann zutage, dass der Mann mit seinem "Brummi" seit 1. August 2013 rund 70.000 Kilometer "abgespult" hatte. Neben dem Lenker muss jetzt auch der Fahrzeughalter mit einer Strafe rechnen. (APA)

(Quelle: S24)

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