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Großes Eherenzeichen des Landes Salzburg für Wolfgang Brandstetter

Wolfgang Brandstetter nahm die Ehrung persönlich entgegen. LMZ/Neumayr/SB
Wolfgang Brandstetter nahm die Ehrung persönlich entgegen.

Am Mittwoch wurde dem Noch-Vizekanzler und Justizminister Wolfgang Brandstetter (parteilos) das große Ehrenzeichen des Landes Salzburg verliehen. Überreicht wurde das Ehrenzeichen von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), weil sich Brandstetter "in besonderer Weise um das Land Salzburg verdient gemacht hat."

Fachlich unumstritten und allseits höchst angesehen, so beschrieb Landeshauptmann Wilfried Haslauer Wolfgang Brandstetter am Mittwoch anlässlich der Verleihung des "Großen Ehrenzeichen des Landes Salzburg".

Brandstetter unterstützte bei Rückgabe von Wahrzeichen

"Wolfgang Brandstetter hat sich in besonderer Weise um das Land Salzburg verdient gemacht, indem er die regionale Justizlandschaft neu ordnete. In die Bezirksgerichte sowie das Landesgericht werden darüber hinaus derzeit Millionen Euro investiert, was auch einen großen Impuls für die Wirtschaft unseres Landes darstellt. Daneben hat Vizekanzler Brandstetter auch bei den Verhandlungen zur Rückübereignung der symbolkräftigten Wahrzeichen und historischen Liegenschaften wie der Festung Hohensalzburg, Kapitel- und Pferdeschwemme, Marienstatue, Residenzbrunnen, des Residenz-Neugebäudes sowie bedeutender Einrichtungs- und Kunstgegenstände in den Landesbesitz einen wichtigen Beitrag geleistet", sagte Haslauer anlässlich der Ehrung im Fürstenzimmer der Festung Hohensalzburg beiwohnten.

Brandstetter parteiloser Justizminister

Wolfgang Brandstetter wurde 1957 in Niederösterreich geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Nach seinem Rechtswissenschaftsstudium und der Promotion an der Universität Wien folgte die Habilitation 1991. Neben seiner praktischen Tätigkeit als Strafverteidiger von 1993-2013 wirkte Wolfgang Brandstetter von 1998 bis 2007 als Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht am Institut für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Wien und schließlich seit 2007 als Institutsvorstand für Österreichisches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Im Dezember 2013 wurde er als Parteiloser zum Justizminister ernannt und seit Mai 2017 ist er Vizekanzler der Republik Österreich.

(Quelle: S24)

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