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Handgepäck: Bestimmungen der Airlines im Check

Flughafen, Gate, Handgepäck, SB APA/HELMUT FOHRINGER/SYMBOLBILD
Nahezu jede Airline hat andere Gepäcksbestimmungen.

Zu groß, zu schwer, zu viel – bei Flugreisen kann das Handgepäck zum teuren Problem werden, wenn es nicht den Anforderungen der Airline entspricht. Und die Regelungen werden, insbesondere bei Billig-Airlines, immer strenger.

"Vor der Buchung lohnt sich daher ein genauer Blick auf die Details zu erlaubter Größe, Gewicht und Anzahl sowie die eventuellen Zusatzkosten", empfiehlt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. 17 Airlines hat der Club auf seine Handgepäcksbestimmungen überprüft. Das Ergebnis: Ein sehr gängiges Maximalmaß für Handgepäck ist 55 x 40 x 23 Zentimeter (Höhe x Breite x Tiefe, inklusive Rädern). Wer mit einem Koffer dieser Größe reist, wird bei den meisten Flügen, u.a. mit Austrian, Turkish Airlines, Swiss, Lufthansa, Eurowings und easyJet keine Probleme beim Boarding haben.

Einige wenige Airlines setzen das Maximalmaß jedoch etwas knapper an: TUI fly, Condor, Level und Vueling erlauben nur 20 Zentimeter "tiefe" Handgepäckstücke. Air France und KLM legen eine Maximalbreite von 35 Zentimetern fest. "Berücksichtigt man auch die strengeren Airlines, sollte ein neu angeschaffter Koffer das Maß 55 x 35 x 20 Zentimeter nicht überschreiten, um überall zugelassen zu sein", rät die Expertin.

"Normalgroße" Trolleys bei "Economy" teils nicht möglich

Eine Ausnahme stellen die Billig-Airlines Ryanair (also auch Lauda) und WizzAir dar. Die Mitnahme eines herkömmlichen Trolleys als Handgepäck ist bei den beiden Airlines im günstigsten Economy-Tarif gar nicht vorgesehen. So ist bei Ryanair nur eine kleine Tasche gestattet, die unter den Sitz passt und maximal 40 x 20 x 25 Zentimeter groß ist – also eine Hand- oder Laptoptasche. Ein zusätzliches, größeres Handgepäcksstück ist nur bei Buchung teurerer Tarife wie "Priority" oder "Flexi" inkludiert. Ähnlich bei WizzAir: Hier darf das Gepäckstück die Maße 40 x 30 x 20 Zentimeter nicht überschreiten. Nur wer "Priority" gebucht hat, darf einen größeren Trolley mitnehmen.

Häufig zwei Handgepäckstücke erlaubt

Bei 13 der 17 untersuchten Airlines waren zwei Handgepäckstücke pro Reisendem zulässig, also maximal ein Trolley und z.B. eine Laptoptasche. Nur ein Stück hingegen gestatten easyJet, Ryanair, Wizzair und Transavia Airlines. "Das maximal zulässige Gewicht für das mitgenommene Handgepäck variiert stark: Fliegt man mit TUIfly oder Condor, sind sechs Kilogramm das Höchstgewicht. Bei British Airways hingegen sind 23 Kilogramm erlaubt. In den meisten Fällen sind aber acht Kilogramm die Obergrenze", sagt die Expertin.

"Falsches" Handgepäck am Gate teuer

Ist das Handgepäck zu groß oder zu schwer bzw. hat man zu viel dabei, kann es am Boarding-Gate sehr teuer werden. Condor beispielsweise veranschlagt 75 Euro, easyJet 60 Euro, Level und Vueling jeweils 50 Euro für das nachträgliche Einchecken von Gepäck, das nicht den Bestimmungen entspricht. "Diese Gebühren können häufig nur mit Kreditkarte beglichen werden", gibt sie zu bedenken.

(Quelle: SALZBURG24)

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