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Wegen Corona

Jeder zweite Salzburger klagt über Geldprobleme

Kurzarbeit sorgt für finanzielle Einbußen

Kind, Geld, SB dpa-Zentralbild/Jens Kalaene
Besonders Familien mit Kindern sind betroffen. (SYMBOLBILD)

Bedingt durch die Corona-Krise klagen viele Österreicher über finanzielle Einbußen. Besonders in Salzburg und im Burgenland trifft das auf fast jeden Zweiten zu.

Die finanzielle Lage der Haushalte hat sich in der Coronakrise deutlich verschärft, geht aus einer Umfrage (Sample 1.200 Personen) der Tarifvergleichsplattform "durchblicker" hervor. 38 Prozent der Haushalte haben demnach finanzielle Einbußen erlitten, 17 Prozent davon können ihre Fixkosten nicht mehr stemmen. Zwei Drittel aller Haushalte hätten mit der Optimierung bzw. Reduzierung von Fixkosten reagiert - im Oktober 2020 gaben dies nur 13 Prozent an.

Salzburger klagen über weniger Einkommen

Im Burgenland und in Salzburg beantwortete nahezu jeder Zweite die Frage "Hat sich Ihr Haushaltsnetto-Einkommen in den letzten zwölf Monaten durch die Coronakrise reduziert" mit einem "Ja". In Wien, Vorarlberg, Kärnten und der Steiermark waren es rund ein Drittel. Besonders hart traf es mit 53 Prozent jene Haushalte, die ihr Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit bestreiten, so durchblicker-Chef Reinhold Baudisch. Auch die Haushaltsgröße spiele eine Rolle: 34 Prozent der Single-Haushalte berichteten von einer Einkommensreduktion, bei Familien mit Kindern seien es 42 Prozent gewesen.

 

"Beinahe bei jedem zweiten betroffenen Haushalt ist der Übergang in die Kurzarbeit der Grund für die verschlechterte Einkommenssituation. 22 Prozent nennen Kündigung und 16 Prozent einen Umsatzrückgang bei selbstständiger Arbeit als Ursache", sagte Baudisch.

(Quelle: APA)

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