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Dreiste Masche mit Bitcoins

Salzburgerin verliert über 80.000 Euro an Krypto-Betrüger

53-Jähriger fliegt bei Polizei auf

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Auf einen Krypto-Betrüger ist eine 63-Jährige aus Salzburg hineingefallen. (SYMBOLBILD)

Nachdem er einer 63-Jährigen aus Salzburg über 80.000 Euro aus der Tasche gezogen hat, ist ein Krypto-Betrüger jetzt aufgeflogen. Der Mann hatte mit über 250 Telefonnummern und über 60 Mailadressen versucht, seine Identität zu verschleiern.

Einem Krypto-Betrüger ist eine 63-Jährige aus Salzburg zum Opfer gefallen.

Krypto-Betrüger lockt mit "Gewinnspiel"

Der Mann hatte die Frau laut Polizeibericht im April telefonisch kontaktiert und ihr einen Gewinn zwischen 300.000 und einer Million Euro bei einem Gewinnspiel versprochen. Dafür müsste sie Versicherungszahlungen in Form von Bitcoin-Bons leisten.

Salzburgerin gibt Bitcoin-Codes weiter

Die Frau hat dann auch Bons im Wert von je 250 Euro bei verschiedenen Trafiken gekauft und dem Täter die Codes per Telefon durchgegeben. Insgesamt hat die 63-Jährige so in rund zwei Monaten über 80.000 Euro verloren. Der Betrüger habe sich zwischenzeitlich auch als Kriminalbeamter ausgegeben, um die Frau zu weiteren Zahlungen zu drängen.

Haftbefehle gegen 53-Jährigen

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Salzburger Polizei einen 53-Jährigen ausgeforscht. Mit 64 Mailadressen, 313 Usernamen und 257 Telefonnummern habe er versucht, seine Identität auf Krypto-Plattformen zu verschleiern. Gegen ihn bestehen zwei europäische Haftbefehle in Deutschland wegen Betrugs und Suchtmittelhandels, so die Polizei. Wo sich der Beschuldigte aufhält, sei allerdings unklar.

(Quelle: SALZBURG24)

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