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Lockdown-Start

Jeder zweite Salzburger Schüler bleibt zuhause

Vollere Klassenzimmer in Rest-Österreich

Anders als in den übrigen Bundesländern kamen zum Lockdown-Start in Salzburg und Oberösterreich deutlich weniger Kinder die Schulen. Im Bundesland Salzburg war jeder zweite Stuhl besetzt.

Rund 70 Prozent der Kinder sind nach vorläufigen Zahlen am ersten Tag des österreichweiten Lockdown in die Schule gekommen. Laut Bildungsministerium besuchten in sieben Bundesländern in etwa drei Viertel der Kinder die Schule, in Salzburg waren es dagegen nur rund 50 Prozent und in Oberösterreich zwischen 60 und 70 Prozent. Tendenziell kamen an den Volksschulen in manchen Bundesländern weniger Kinder, an den Sekundarstufen waren überdurchschnittlich viele Kinder anwesend.

Eltern haben noch nicht entschieden

Dabei handelt es sich allerdings erst um erste Zahlen aus den Bildungsdirektionen. Die Zahlen schwanken darüber hinaus je nach Schultyp und Standort. Der Montag sei außerdem noch ein Übergangstag, an dem viele Eltern noch nicht endgültig entschieden hätten, hieß es aus dem Ministerium gegenüber der APA.

In den bisherigen Lockdowns war es bei den Schultypen anders. Damals kamen an den Volksschulen deutlich mehr in die Klassen als an den Unter- und Oberstufen. Dass es diesmal eher umgekehrt ist, dürfte an der für ältere Schüler schon verfügbaren Impfung liegen.

Maskenpflicht und Tests an Schulen

An den Schulen gilt ab heute durchgehend Maskenpflicht - an den Volksschulen, Mittelschulen, AHS-Unterstufen und Sonderschulen müssen Schüler mindestens einen Mund-Nasen-Schutz tragen, alle anderen Schüler sowie alle Lehrer brauchen eine FFP2-Maske. Abgenommen werden darf die jeweilige Maske nur während der Maskenpausen beim Lüften. Außerdem wird dreimal pro Woche getestet - mindestens einmal per PCR-Test.

Weniger Schüler in Salzburg und OÖ

"Es zeigt sich, dass die Bevölkerung sehr verantwortungsvoll mit unserem Modell umgeht", meinte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer der APA übermittelten Stellungnahme. "In Salzburg und Oberösterreich, den Ländern, die sehr betroffen sind, kommen deutlich weniger Schüler als in den anderen Bundesländern. Insgesamt haben die Eltern Vertrauen in unser System und sind froh, dass die Kinder getestet werden."

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 07.12.2021 um 06:17 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/lockdown-jeder-zweite-salzburger-schueler-bleibt-zuhause-112883812

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