Jetzt Live
Startseite Lungau
Lungau

59-Jähriger stürzt auf 2.000 Meter ab: Stundenlanger Abstieg trotz schwerer Beinverletzung

Der Lungauer stürzte beim Sensenmähen ab. (Symbolbild) APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Der Lungauer stürzte beim Sensenmähen ab. (Symbolbild)

Dramatische Stunden erlebte am Freitagabend ein 59-Jähriger nach einem Absturz auf rund 2.000 Meter Seehöhe in Muhr (Lungau). Da sein Handy beim Sturz verloren ging, musste er trotz schwerer Beinverletzung etwa zweieinhalb Stunden ins Tal absteigen, ehe er einen Notruf absetzen konnte.

Der Lungauer hatte am Freitag auf der Stickleralm im Bereich der Schafhalterhütte mit der Sense den Hang gemäht. Gegen 17.30 Uhr dürfte er laut Polizei das Gleichgewicht verloren haben. Der 59-Jährige rutschte über einen Abhang hinab und stürzte letztlich über eine rund vier Meter hohe Seilstufe ab. Dabei zog er sich am rechten Unterschenkel schwere Verletzungen zu, berichtete die Exekutive in einer Aussendung.

Keine Hilfe in Sicht: Mann muss selbst absteigen

Da er sein Handy während des Sturzes verloren hatte, konnte der Mann zunächst keine Hilfe holen. Er musste sein Bein behelfsmäßig stabilisieren. Danach stieg er selbst rund zweieinhalb Stunden in Richtung Sticklerhütte auf etwa 1.750 Meter Seehöhe ab. Dort konnte der Schwerverletzte über ein werksinternes Telefon der Salzburg AG schließlich einen Notruf absetzen.

Schwer verletzt ins Krankenhaus Tamsweg

Der alarmierte Ersthelfer sowie die Sanitäter des Roten Kreuz versorgten den 59-Jährigen bis zum Eintreffen des Notarztes. Danach wurde der Mann in das Landeskrankenhaus nach Tamsweg gebracht.

Aufgerufen am 16.11.2018 um 08:50 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/lungau/59-jaehriger-stuerzt-auf-2-000-meter-ab-stundenlanger-abstieg-trotz-schwerer-beinverletzung-58497556

Kommentare

Mehr zum Thema