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Dank an Sanitäter nach Lebensrettung am Katschberg

Schnelle Hilfe nach Herzinfarkt

Lebensrettung am Katschberg Rotes Kreuz Salzburg
Von links nach rechts: Kerschhaggl Lisa (Sanitäterin), Lanschützer Gerhard (Sanitäter), Notarzt Dr. Reinhold Piringer, Harald Grabenschweiger (Patient), Florian Kerschhaggl (First Responder und Sanitäter), Gangl Regina (Sanitäterin), Erich Santner (Notfallsanitäter). 

Anfang letzten Dezembers erlitt ein Mann am Katschberg (Lungau) einen Kreislaufstillstand. First Responder Florian Kerschhaggl ist sofort vor Ort gewesen und begann mit der erfolgreichen Wiederbelebung. Nun kam es zum Wiedersehen zwischen Patient und Lebensretter.

Sankt Michael im Lungau

Florian Kerschhaggl ist ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Er wohnt am Katschberg und, wenn er alarmiert wird, lässt er alles stehen und liegen: Er packt Rucksack, Funkgerät sowie Defibrillator ein und macht sich auf zum Einsatzort. Am 6. Dezember 2019 musste er ausrücken, erinnert er sich in einer Aussendung des Roten Kreuzes.

Notfall am Katschberg: "Alles liegen und stehen lassen"

„Ich stand in unserem Hotel und bediente gerade die Gäste an der Hotelbar. Plötzlich kam eine SMS und der Piepser ging los. Ich habe alles liegen und stehen lassen, sagte meinen Eltern Bescheid und packte meine Einsatzausrüstung.“ Er fuhr mit dem Auto zum Einsatzort im Lärchenstadl. Dort wartete schon ein Einweiser, der ihn zum Patienten führte. Der Mann hatte einen Kreislaufstillstand.

Erfolgreiche Reanimation nach Herzinfarkt

„Ich öffnete meinen Rucksack, schnitt die Kleidung des Patienten auf und begann mit der Wiederbelebung“, erzählt Kerschhaggl. Kurz nach Eintreffen des Rettungsteams begann der Patient, Harald Grabenschweiger, wieder selbstständig zu atmen. Die Wiederbelebung war erfolgreich und er konnte ins Krankenhaus transportiert werden.

„Einige Tage später bekam ich einen Anruf vom Sohn des Patienten und erfuhr, dass sein Gesundheitszustand wieder stabil und er ansprechbar ist. Am 24. Dezember bekam ich dann vom Patienten selbst einen Anruf. Ein unbeschreiblich schöner Moment. Er bedankte sich und sprach davon, mich und das gesamte Rettungsteam treffen zu wollen“, berichtet Kerschhaggl weiter.

Dank an die Helfer

Bei einem gemeinsamen Essen bedankte sich Harald Grabenschweiger bei seinen Lebensrettern: „Dank der raschen Hilfe, kann ich am 6. Dezember meinen zweiten Geburtstag feiern. Nur durch die hervorragende Rettungskette und dem First Responder am Katschberg habe ich den Herzinfarkt überlebt. Toll, dass es so engagierte freiwillige Helfer gibt. Heute ist mir bewusst, welch großes Glück ich hatte. Ich kann meine Dankbarkeit gar nicht in Worte fassen.“

(Quelle: SALZBURG24)

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