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Obertauern: Niederländer aus Lawinenhang gerettet

Ein Niederländer geriet am Donnerstagnachmittag versehentlich in Obertauern (Lungau) in ein steiles, unbefahrenes Gelände, wo er von einem Polizeihubschrauber per Seil aus der Gefahrenzone geborgen wurde.

Nur einen Tag, nachdem ein Mitglied der örtlichen Lawinenwarnkommission in Obertauern in Salzburg bei einem Lawinenumglück ums Leben gekommen war, hat am Donnerstagnachmittag in der Lungauer Gemeinde ein Urlauber aus den Niederlanden ein Schneebrett im freien Gelände losgetreten. Der 37-Jährige wurde aber zum Glück nicht mitgerissen. Da er aber nicht mehr weiter konnte, musste ihn ein Polizeihubschrauber mit einem Seil bergen, teilte die Sicherheitsdirektion im Pressebericht mit.

Plattenspitz bei Obertauern nicht befahrbar

Der Holländer wollte von der Bergstation der Hundskogelbahn mit geschulteren Skiern den 2.293 Meter hohen Plattenspitz erklimmen, musste aber kurz unterhalb des Gipfels umdrehen, da dieser nicht befahrbar war. Weil er nicht den ganzen Weg zu Fuß zurückgehen wollte, schnallte er seine Bretter an und wollte den Südhang abfahren. Dabei geriet er in sehr steiles Gelände und trat ein kleines Schneebrett los. Da er die Gefahr und Ausweglosigkeit erkannt hatte, setzte er mit seinem Handy einen Notruf ab und bewegte sich nicht mehr von der Stelle. Der Polizeihubschrauber "Libelle Kärnten" konnte den Flachländer schließlich mit einem Seil bergen und unverletzt aus der Gefahrenzone fliegen.(APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.09.2019 um 12:16 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/lungau/obertauern-niederlaender-aus-lawinenhang-gerettet-59318482

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