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Unbekannter manipuliert Mail

50-Jähriger zahlt 26.500 Euro an falsches Konto

Betrüger tauscht Bankdaten in Kaufvertrag aus

Polizei, symb_Polizei APA/BARBARA GINDL
Ein unbekannter Täter hatte die E-Mail so manipuliert, dass dem Lunger im Kaufvertrag das falsche Konto angezeigt wurde. (SYMBOLBILD)

Einem Online-Betrug zum Opfer fiel ein Lungauer. Im Kaufvertrag, der ihm beim Autokauf zugesendet worden war, hatte jemand die Bankverbindung ausgetauscht. Der Mann überwies das Geld auf das falsche Konto.

Auf Internet-Plattformen hatte sich der Lungauer laut Polizei nach einem neuen Wagen umgesehen. Bei einem Kfz-Händler in der Steiermark wurde er schließlich fündig. Der Verkäufer übermittelte ihm einen Kaufvertrag mit österreichischer Bankverbindung.

Lungauer überweist Kaufpreis an falsches Konto

Per E-Mail erhalten hatte der 50-Jährige jedoch einen Kaufvertrag mit deutscher Bankverbindung. Er überwies infolgedessen den Kaufpreis von 26.500 Euro an die von einem unbekannten Täter ausgetauschte, deutsche Bankverbindung. Beim steirischen Kfz-Händler kam das Geld nie an.

Präventions-Tipps der Polizei Salzburg:

  • Seien Sie generell vorsichtig bei Änderungen der Zahlungsverbindung und wägen Sie vor Auftragserteilung die Möglichkeit eines Totalverlustes ab.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die in Ihrem Unternehmen Zahlungsanweisungen tätigen über dieses Betrugsmodell.
  • Achten Sie auf ausreichenden Schutz bei der Datenübertragung, vor allem bei der Übertragung von Rechnungen und Zahlungsdaten.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn ungewöhnlicherweise Kontoverbindungen ins Ausland verlegt werden.
  • Halten Sie bei der Bezahlung von Rechnungen das Vier-Augen-Prinzip zu Ihrem eigenen Schutz ein.
(Quelle: SALZBURG24)

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