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Lungau kämpft mit Schnee

Volksschule St. Andrä auch am Freitag zu

Der erste heftige Wintereinbruch hat Einsatzkräfte, Behörden und auch private Helfer im Lungau auf Trab gehalten. "Die Lage hat sich entspannt, durch die intensiven Aufräumarbeiten konnte die Normalität im Alltag weitgehend wiederhergestellt werden", so Katastrophenschutzreferent Philipp Santner von der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg am Donnerstag.

Bis zu 1.000 Haushalte waren seit Mittwoch ohne Strom. Am frühen Donnerstagabend waren noch rund 180 Haushalte im Lungau ohne Stromversorgung. Die Gemeinden Tamsweg, Göriach und der Großteil von Ramingstein konnten bereits wieder mit Strom versorgt werden. Bis zu 40 Techniker waren für den Netzwiederaufbau der verbleibenden Haushalte im Einsatz.

Nur mehr wenige Straßen gesperrt

Die Prebersee Straße ist ab der Ortschaft Haiden bis zur Landesgrenze Steiermark wegen umgestürzter Bäume voraussichtlich noch bis Freitag 12 Uhr gesperrt, ebenso die Bundschuh Straße ab dem Hochofen-Museum. Die Freigabe der Göriacher Straße wird nicht vor Montag erwartet. Weiterhin gesperrt bleibt die Südrampe der Katschbergstraße auf der Kärntner Seite. Einige Güterwege sind noch erschwert passierbar, eine Not- und Grundversorgung der damit erschlossenen Häuser ist jedenfalls möglich. Für die Gemeindestraße nach Hintermuhr ab dem Ortsteil Fall hat die Lawinenwarnkommission aus Sicherheitsgründen eine Sperre während der Nachtstunden verfügt.

Nur Volksschule St. Andrä bleibt am Freitag zu

In den Volksschulen in Ramingstein und Seetal findet ab Freitag wieder regulärer Unterricht statt, jene in St. Andrä bleibt noch geschlossen.

Föhnsturm-Warnung für die Hohen Tauern

Einsatzkräfte und Behörden sind am Donnerstag und Freitag für den im gesamten Bereich der Hohen Tauern angekündigten Föhnsturm mit Windspitzen bis zu 130 km/h in Bereitschaft und beobachten die Wettersituation. Stürmischen Wind wird es auch in Föhnschneisen des Lungaus geben. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und die der Katastrophenschutzbehörden raten, während des Föhnsturms, der am stärksten zwischen Mitternacht und Freitagmittag wehen wird, Aktivitäten im Freien zu vermeiden, insbesondere in der Nähe von Bäumen. Auf keinen Fall sollen Reparaturarbeiten während des Sturms vorgenommen und Fahrzeuge nicht unter Bäumen geparkt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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