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Schwerverletzter nach Garagenbrand

Bei einem durch eine Verpuffung ausgelösten Brand in einer Garage eines Einfamilienhauses in Unternberg im Salzburger Lungau sind am Samstagabend zwei Personen verletzt worden.

Der 37-jährige Hausbesitzer hatte Schweißarbeiten durchgeführt, dabei entzündete ein Funke ein nahe gelegenes Material, mit dem Rauchpatronen hergestellt werden. Ein 46-jähriger Nachbar eilte herbei und löschte den Brand. Er wurde leicht verletzt. Der 37-Jährige erlitt schwerste Verbrennungen.

Zwei Personen in ärztlicher Behandlung

Der Hausbesitzer hatte Brandwunden an den Händen, im Brustbereich und teilweise im Gesicht, informierte die Sicherheitsdirektion. Der Lungauer wurde nach notärztlicher Versorgung in das Krankenhaus Tamsweg eingeliefert und von dort mit dem Notarzthubschrauber in das Landeskrankenhaus nach Salzburg überstellt. Das Rote Kreuz brachte den Nachbar wegen Verdachtes auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Tamsweg. Er war wegen des dumpfen Knalls der Explosion auf den Brand aufmerksam geworden und konnte ihn noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher löschen.

Fremdverschulden als Brandursache ausgeschlossen

Das Material zur Herstellung von Rauchpatronen lag auf einer Werkbank in der Garage. Der 37-jährige Hausbesitzer hatte bei den Arbeiten ein Schutzgasschweißgerät getragen. Die Höhe des Schadens kann derzeit nicht beziffert werden. Ein Fremdverschulden ist auszuschließen. (APA)
(Quelle: S24)

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