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Neubau

5,5 Mio. Euro für neue Werkstätten der LFS Tamsweg

Gebäude sollen bis Herbst 2021 stehen

Spatenstich LFS Tamsweg Land Salzburg/Büro Schwaiger
Von links: Baudirektor Daniel Burtscher, Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) und Direktor LFS Tamsweg Mathias Gappmaier.

An der LFS Tamsweg (Lungau) entsteht ein regionales Kompetenzzentrum für Produktveredelung im Bereich Milch, Obst und Fleisch sowie für Holz- und Metalltechnik. Das Land Salzburg investiert dabei 5,5 Millionen Euro.

Tamsweg

Die Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem anerkannten und professionellen Bildungszentrum für den Lungau, den Ennspongau und das Murtal entwickelt. Nach dem Neubau des Schülerheims und der Sanierung des Bestandsgebäudes schließen nun die neuen Werkstätten die Erneuerung des Standortes ab. Der Bau wird zweigeschossig errichtet, die Verarbeitungsräumlichkeiten sind im Erdgeschoß situiert. „Im Obergeschoß sind die Werkstätten für Holz- und Metalltechnik angeordnet“, erklärt Mathias Gappmaier, Direktor der LFS Tamsweg.

Metzgerei steht für Vermarktung offen

Die Metzgerei ist so angelegt, dass sie auch als regionale Vermarktungswerkstätte für Landwirte im Lungau genutzt werden kann. Die Werkstätten für Milch und Obst stehen auch für Kurse und Weiterbildungsveranstaltungen zur Verfügung. „Zudem wird eine Lehrküche mit angelagertem Verkaufsraum errichtet. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die verarbeiteten Produkte auch zu verkaufen“, schildert Gappmaier.

Ausweichquartier im alten Lagerhaus Tamsweg

Etwa 145 Burschen und Mädchen besuchen die Schule. „Im nun beginnenden Schuljahr sind sie in einem Ausweichquartier beim alten Lagerhaus Tamsweg untergebracht, bei einzelnen Teilbereichen muss der Unterricht in der Produktveredelung minimiert werden“, erklärt Gappmair.

Fertigstellung bis September 2021

Bis September 2021 soll der Bau fertig sein. Planmäßig soll dann schon der Unterricht dort stattfinden. „Umgesetzt wird das Projekt vom Architekturbüro DI Vinzenz Zeilinger gemeinsam mit dem Planungsbüro Marius. Und das moderne Bauwerk wird auch mit einer Photovoltaikanlage mit zirka 70 kWp ausgerüstet, um den notwendigen Strom autark produzieren zu können“, so Christoph Faistauer, Leiter der Landwirtschaftlichen Fachschulen Salzburg.

„Mit dieser Baumaßnahme setzen wir einen starken Akzent für den Lungau, wollen die Veredelung von Urprodukten in der Region fördern und die Zusammenarbeit von Schule und Region forcieren“, so Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP).

(Quelle: SALZBURG24)

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