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Überflutungen im Lungau: Lage "im Griff"

Nach den Überschwemmungen durch Schmelzwasser in zahlreichen Gemeinden im Lungau in den letzten zwei Tagen hat sich die Lage sichtlich entspannt.

Nach den Dauereinsätzen am Mittwoch und Donnerstag können die Feuerwehren im Lungau endlich aufamten. "Einmal hat sich die Lage am Donnerstagnachmittag bei 16 Grad noch einmal zugespitzt, dabei wäre eine Werkstatt fast überflutet worden - wir konnten das Schlimmste aber zum Glück verhindern", so Siegfried Holzer von der Freiwilligen Feuerwehr Tamsweg im Gespräch mit SALZBURG24. Insgesamt waren am Donnerstag noch 50 Feuerwehrleute im Einsatz. "Wir sind froh, dass sich die Lage entspannt hat", so Holzer weiter. "Durch die milden Temperaturen ist die Erde inzwischen aufgetaut. Das Wasser sickert daher auch in den Boden", sagte Patrick Bacher vom Bezirksfeuerwehrkommando am Donnerstagnachmittag zur APA. Ursprünglich hatte man für heute aufgrund der prognostizierten hohen Temperaturen mit einer Verschlechterung der Lage gerechnet.

Überflutungen durch Schmelzwasser

Waren am Mittwoch noch der Bezirkshauptort Tamsweg und die Gemeinden Mariapfarr, Mauterndorf, Lessach, Ramingstein, Unternberg und Zederhaus von Überschwemmungen betroffen, so beschränkten sich heute die Probleme auf das Gemeindegebiet von Tamsweg. In den seit Jahren bekannten sensiblen Gebieten würden aber weiterhin verstärkt Kontrollfahrten durchgeführt und Augenmerk daraufgelegt, ob das Schmelzwasser von den Hängen abfließen kann, sagte Heinz Lammer, der stellvertretende Katastrophenreferent des Lungaus.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.11.2019 um 05:50 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/lungau/ueberflutungen-im-lungau-lage-im-griff-59318311

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